BDKJ in der Region München verleiht Prälat Josef Obermaier den Bennopreis

Bei einem Festakt im Korbinianshaus der Jugendarbeit hat BDKJ in der Region München Prälat Josef Obermaier den Bennopreis verliehen. Bei seiner Laudatio am Donnerstag, den 10. Februar 2011, sagte der Pfarrer von St. Martin/Moosach und ehemalige Diözesanjugendpfarrer Martin Cambensy, für die Jugend sei Josef Obermaier immer aufgestanden und aufgefallen. Er wolle das in einem positiven Sinne verstanden wissen, denn genau das würden Jugendliche von einem Seelsorger erwarten: authentisch zu sein, anzuecken und Hingabe. Er habe es stets verstanden sich für die Belange der Jugendlichen einzusetzen, auch wenn es Widerstände gab. So entschärfte er beispielsweise die Unruhe, die nach dem Papstbesuch von Johannes Paul II. entstand, bei dem es die BDKJ-Diözesanvorsitzende Barbara Engl auf der Theresienwiese gewagt hatte, direkt vom Papst die Gleichstellung der Frauen und die Abschaffung des Zölibats zu fordern. Besonders als Jugendreferent der Erzdiözese München und Freising setzte er sich, meist im Hintergrund und mit viel diplomatischem Geschick für die Interessen der Jugendlichen ein.

Der undotierte Preis dessen Name vom Hl. Benno, dem Stadtheiligen Münchens, stammt, richtet sich an Personen, die für die kirchliche Jugendverbandsarbeit Herausragendes geleistet haben und sich um die Jugend und Jugendarbeit in München besondere Verdienste erworben haben. Er wird seit 1980 verliehen. Zuletzt erhielt den Bennopreis im Jahr 2009 Ramazan Varisli für sein vorbildliches Engagement in der Jugendarbeit. Zu den Preisträgern der vergangenen Jahre gehören beispielsweise der jüdische Autor, Künstler und Auschwitz-Überlebende Max Mannheimer (1995), die ehrenamtliche Gruppen- und Pfarrjugendleiterin Claudia Arndt (1998) und Münchens Bürgermeisterin Dr. Gertraud Burkert (1999).

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