Weltjugendtag 2013 Rio de Janeiro

Weltjugendtag in Rio

Eine Zusammenfassung der Berichterstattung zum WJT vom St. Michaelsbund.

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Ist Gott Brasilianer? - Reisefazit

Markus Lentner schreibt per SMS kurz vor dem Rückflug von Sao Paulo nach Deutschland:

Ist Gott Brasilianer?

Diese Frage lässt sich für uns auch nach vier Wochen nicht eindeutig beantworten. ABER wir können definitiv sagen: Gott ist in Brasilien an vielen Orten zu Hause.

Ob in den menschennahen Seelsorger/innen im Maranao, der überwältigenden Gastfreundschaft der Menschen in Codo, den lebendigen Gottesdiensten, den atemberaubenden Landschaften, der feiernden Menge von 3,2 Millionen Jugendlichen an der Copacabana, der großen Armut, den Rondizhio - Fleischspießen, der tollen Gemeinschaft unserer Reisegruppe und den sich aufopfernden TAM-Stewardessen.

Wer nach Brasilien mit offenem Herzen fährt, wird verändert heimkommen.

Bereichert und beschenkt mit vielen Begegnungen und lebendigen Erfahrungen machen wir uns auf den Heimweg, um euch davon zu erzählen.

 

8. August Rückreise nach Deutschland

Die Weltjugendtagsreise 2013 geht zu Ende. Unsere Delegation reist heute und morgen zurück nach Deutschland.

Donnerstagmittag geht es von Salvador da Bahia nach Sao Paulo. Von dort dann am Abend zurück nach Frankfurt am Main.

Markus Lentner schickt kurz vor dem Aufbruch in Salvador dieses Foto mit Blick auf's Meer.

 

 

6. August: Ausflug ins Hinterland von Salvador + Zigarrenproduktion!

6. August: Ausflug ins Hinterland von Salvador da Bahia

In die Umgebung von Salvador da Bahia ging es am Dienstag 6. August. Besichtigt wurde auch eine Zigarrenfabrik von Dannemann. Diözesanjugendpfarrer Daniel Lerch versucht sich in der Zigarrenherstellung.

5. August: Besichtigung Salvador da Bahia

Abenteuer Brasilien: 5. August Besichtigung Salvador da Bahia

Am 5. August stand eine Stadtrundfahrt in Salvador da Bahia mit Besichtigung der historischen Altstadt und der Kirche St. Franziskus auf dem Programm.

 

 

4. August: Salvador da Bahia

Sonntag 4. August: Lange Anreise + Nachprimiz in Salvador da Bahia

Markus Lentner schreibt uns über die vorletzte Etappe der Weltjugendtagsreise 2013:

Direktflug auf brasilianisch

Was zunächst nach einem geruhsamen Ortswechsel mit Vollverpflegung von Manaus nach Salvador da Bahia aussah, endete in einem umgebuchten Abenteuer.

5 Flughäfen, 4 Starts und Landungen, unter Umständen genauso viele Sitzplatzwechsel, eine Rundumversorgung mit Salzcräckern und Erdnüssen (= TAM Diät) und am Ende nach einem Defekt in der Lüftung doch noch ein Flugzeugwechsel.

Kaum 12 Stunden später waren wir am Ziel! Konsequenz: Check in im Hotel in Salvador nachts um 3:42 Uhr Ortszeit.

Sonntag 4. August - Bayrische Delegation bei Primiz in Salvador

Nach einer sehr kurzen Nacht führt uns unsere erster Weg in die Favela Urugui, wo der Münchner Neupriester Martin Siodmok die Nachpriminz in seiner Praktikumspfarrei feierte - da sind wir natürlich mit dabei!

Die Gemeinde war ganz aus dem Häuschen, ob des deutschen Besuchs. Am Ende des Gottesdienstes führten wir einen unserer bayerischen Tänze vor und verschenkten unsere letzten Armbänder und Buttons.

 

Mit dem Fluss-Schiff unterwegs + Landausflug + Kanufahrt + Baden im Rio Negro

1. bis 3. August: Flussexpedition auf dem Rio Negro

Die letzten Tage war unsere Delegation auf einem Fluss-Schiff auf dem Rio Negro unterwegs. Übernachtung in Hängematten an Bord inklusive!

Markus Lentner berichtet per SMS:

Hüttenschlafsäcke sind urwaldtauglich

Nach drei atemberaubenden Tagen auf dem Amazonas sind wir zurück in der Zivilisation. Völlig abgeschnitten von der Außenwelt erlebten wir eine schweißtreibende Urwaldwanderung, eine Sonnenaufgangs-Tour mit dem Kanu und Badespaß im Rio Negro.

Mit brasilianischen Spezialitäten durch die Crew bestens verpflegt, genossen wir den beeindruckenden Ausblick auf den immergrünen Regenwald, Siesta in der Hängematte und das Animationsprogramm unseres "Kreuzfahrtschiffs". Bei 23 Grad Nachttemperatur brauchte es für die Hängematte nur einen dünnen Schlafsack.

Eine rundum gelungene Tour, bevor wir uns nach Salvador - unserer letzten Reisestation - aufmachten.

 

 

Mittwoch 31. Juli: Über Brasilia nach Manaus

Markus Lentner schreibt per SMS:

Feuchter Empfang in Manaus

Nach unserer Stippvisite in der Hauptstadt Brasilia, bei der wir den Grundriss eines Flugzeugs aus der Luft bestaunten, sind wir in Manaus am Amazonas angekommen. Passend zum Regenwald erwartet uns leichter Regen bei 29 Grad.

Gleich geht es weiter zu unserem "Kreuzfahrtschiff" auf dem wir die nächsten Tage den Amazonas mit Hängematte und Verpflegung aus dem Fluss erleben werden.

Dienstag 30. Juli: Iguassu Tag 2 - Wasserfälle Argentinien

Dienstag 30. Juli: Iguassu Tag 2 - Wasserfälle Argentinien

Markus Lentner schreibt:

Unglaubliche Eindrücke aus Argentinien

Nachdem wir gestern die brasilianische Seite der Wasserfälle von Iguassu bewunderten, fuhren wir mit unserem Guide Antonio über die Grenze nach Argentinien, um die Fälle auch von der anderen Seite bewundern zu können.

Auch hier bot sich unseren Augen ein unglaubliches Naturschauspiel und wir konnten uns nur schwer vom Anblick der Wassermassen lösen. Ein Großteil unserer Gruppe wagte sich mit einem Schlauchboot direkt unter die Wasserfälle. Ein gewaltiges und unglaublich nasses Vergnügen!

Nach einer Mittagspause dankten wir Gott mit einem selbst erdachten Dankpsalm für die Schönheit der Natur und die schönen und bewegenden Erlebnisse in den Tagen der Mission und des Weltjugendtags in Rio.

Morgen brechen wir sehr früh auf nach Manaus, wo wir auf einem Boot den Amazonas erkunden werden. Unser Bericht wird voraussichtlich erst in vier Tagen möglich sein, wenn wir wieder zurück in der Zivilisation sein werden.

Montag 29. Juli: Erster Tag in Iguassu

Montag 29. Juli: Abenteuer Brasilien - Iguassu Tag 1

Am Morgen ging es schon früh los nach Iguassu.

Markus Lenter schrieb dazu:
Wir sind sehr früh aufgestanden, um nachts Taxis auf der Straße anzuhalten. War nicht einfach, aber 10 Taxen zum Flughafen waren das Soll.

Vom Flughafen erreichte uns dann folgende SMS von Markus Lentner:

Auf Wiedersehen Rio! Unser Flug nach Iguassu wird gerade aufgerufen. Alle wohlauf und in Erwartung weiterer Abenteuer.

Zur Bildergalerie oben:

Wassermassen statt Menschenmassen

In Iguassu angekommen wurden die berühmten Wasserfälle besichtigt, dann folgte ein Ausflug in einen botanischen Garten. Warum dazu Dirndl und Lederhose angezogen wurden, muss uns unsere Delegation noch erklären. Die Bilder erreichten uns diesmal ohne Kommentar.

Übrigens ist überall auf der Weltjugendtagsreise der Korbiniansbär dabei. Wer die Bildergalerien der Reise vom Abflug bis heute genau betrachtet, sieht ihn immer wieder! 

Ab heute gibt es keine Video-Blog von Benedikt Gradl mehr, seine Berichterstattung vom Weltjugendtag ist zu Ende. Nun wieder ausschließlich Fotos per Facebook und SMS direkt von unserer Delegation unterwegs.   

Sonntag 28. Juli: On the Beach + Geburtstag Isabel

Sonntag 28. Juli: Abschlußgottesdienst mit Papst Franziskus

Markus Lentner berichtet vom WJT-Wochenende in Rio:

Pope on the Beach - Größte Strandparty aller Zeiten!

Nach einer morgendlichen Gruppenmesse mit Wettersegen in unserem Quartier klart der Himmel auf. Wir machen uns auf den Weg zur Vigil an der Copacabana, um dort bei Musik, Tanz, Baden im Meer und Kennenlernen der Nationen auf den Papst zu warten. Die Vigil startet mit dem beeindruckenden Zeugnis eines Favelado, der nach einer langen Drogenkarriere sein Leben Jesus übergeben hat.

In seiner Predigt ruft Papst Franziskus die Jugendlichen dazu auf den Glauben aktiv in die Welt zu tragen. Während der eucharistischen Anbetung halten über drei Millionen Jugendliche Stile. Wir schlafen im weichen Sand des Strandes ein, während das Kreuz des Südens über uns wacht.

Um sechs Uhr morgens erwartet uns ein Sonnenaufgang an der Copacabana. Der Gottesdienst war schön gestaltet. Das Evangelium vom Missionsauftrag an die Jünger gliedert Franziskus in die Handlungsschritte: Geht - Ohne Furcht - Dient den Menschen! Mit dieser Sendung werden wir wieder hinausgeschickt - jede/r an seinen/ihren Ort.


Mit großer Freude hören wir am Ende der Messe, dass der nächste Weltjugendtag wieder ganz in unsere Nähe kommt: 2016 nach Krakau, Polen. Wir lassen den Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen.

Am Abend noch eine "Kleine Geburtstagsfeier" für Isabel Scheidl-Martins (siehe Fotos oben) mit Kuchen und Kerze. Gleichzeitig unser Abschied aus Rio ...Morgen geht es bereits um sechs Uhr los nach Iguassu. An jetzt haben wir die Sonne im Gepäck!

VIDEO vom Abschlußgottesdienst siehe linke Spalte!

 

 

Samstag 27. Juli: WJT-Eindrücke aus Rio + Vigil

Samstag 27. Juli: Unser vierter Tag in Rio

Die Bildergalerie vom Samstag (siehe oben) nach der Morgenandacht,  Eindrücke aus der Stadt. So ist "Weltjugendtag in Rio"!

Markus Lentner schreibt:

Die Stimmung in der Gruppe ist nach wie vor sehr gut,. Alle machen auch die brasilianischen Unsicherheiten gut mit und passen sich flexibel an, auch wenn die Infos manchmal recht dürftig sind. Wir freuen uns auf die weitere Reise mit unseren Teilnehmern!

 

Freitag 26. Juli: Ausflug Niteroi + Kathedrale + Baden am Strand!

26. Juli: Dritter Tag in Rio de Janeiro

Das Wetter wird besser! Unsere Delegation war vormittags unterwegs in Rio. Rio City und die Kathedrale (siehe Fotos oben) wurden besichtigt. Am Nachmittag ließ es sich die Gruppe nicht nehmen und badete am Strand von Copacabana - bei wilden Wellen und kühlen Temperaturen!

Markus Lentner schreibt aus Rio:
Hier die lange ersehnten Strandfotos von der Copacabana - Wasser kalt und heftige Wellen, aber wir waren drin! Also schwitzt schön in Deutschland, wir sind in Rio!

Als der Papst im Papamobil vorbeifuhr und wie es beim Kreuzweg war, ist im BLOG von Benedikt Gradl zu sehen (bitte linke Spalte dieser Seite anklicken).

Markus Lentner schreibt zum Kreuzweg:
Durch die professionellen Schauspieler war es ein lebendiges Schauspiel, wenngleich das für uns Deutsche ungewohnt ist. Es war am ehesten noch mit einem Mysterienspiel vergleichbar. Durch die Handlung war Bewegung im Ablauf. Die Copacabana war sehr voll.

 

 

 

Donnerstag 25. Juli: Katechese + Maracana + Papst Franziskus Welcome

25. Juli - Unser zweiter Tag in Rio

Jetzt sind die Bilder von den Erlebnissen am Donnerstag da! Nach der Katechese mit Weihbischof Haßlberger (Bericht aus den Münchner Kirchennachrichten online siehe unten) war unsere Delegation nachmittags in Rio unterwegs. Besichtigt wurde auch das berühmte Maracana Stadion. Dann ging es schon in Richtung Copacabana zum Papst Welcome am Strand. Danach war Party am Strand angesagt.

Weitere Infos auch im Blog von Benedikt Gradl, dem Reporter des Michaelsbunds vor Ort in Rio de Janeiro - bitte einfach ganz links auf dieser Seite anklicken. Er begleitete unsere Delegation gestern den ganzen Tag über - bis zum Papst Welcome an der Copacabana am Abend - Tolle Bilder und Eindrücke!! 

 

Weltjugendtag auf bayerisch

Der Jugendbeauftragte der Freisinger Bischofskonferenz, Weihbischof Bernhard Haßlberger, hat sich am Donnerstag mit Weltjugendtagspilgern aus Bayern zu einem Glaubensgespräch in deren Unterkunft im Hafenviertel von Rio de Janeiro getroffen. In seiner Katechese ermutigte Haßlberger die Jugendlichen, die eigene Lebenssituation mit allen Widrigkeiten und Hindernissen anzunehmen und gleichzeitig für das Schicksal anderer Menschen offen zu bleiben. „Wir dürfen zweifeln, können aber trotzdem immer darauf Vertrauen, dass Gott den Weg mit uns geht“, so der Münchner Weihbischof. „Der Glaube ist kein Schatzkästchen, den man einmal in Besitz nimmt und dann immer zur Verfügung hat, sondern ein ständiger Weg den man sich immer wieder aufs Neue erarbeiten muss.“

Dem Vortrag schloss sich eine lebendige Diskussion an, berichtet Haßlberger im Interview mit dem Münchner Kirchenradio. Er glaube, dass die Jugendlichen insgesamt gestärkt aus Rio zurück kommen. Beim Weltjugendtag könnten sie erleben, dass es auch andere junge Katholiken gebe, die treu zu ihrem Glauben stehen. Schade sei, so Haßlberger, dass man wegen des Nieselwetters nicht so viele junge Leute auf der Straße, wie bei den Weltjugendtagen in Köln oder Madrid sehe.

Trotz des schlechten Wetters sei die Stimmung auf dem Weltjugendtag aus seiner Sicht aber „gut und positiv“. Das Treffen endete mit einer Messe, die der Weihbischof mit den über 200 Jugendlichen in deren Unterkunft feierte.

(Quelle: St. Michaelsbund, Münchner Kirchennachrichten 26. Juli 2013, Autoren: ph/kas/pm)

24. Juli erster Tag in Rio

24. Juli: Corcovado, Eduadorfreunde, Youth Hearing

Bayernfahne auf Corcovado gehisst

Weihbischof Bernhard Haßlberger findet nach einer Taxi-Odyssee unsere Hafenschule und besteigt mit uns den Bus 180 zum Corcovado. Mit der Zahnrad fahren wir auf 700 Höhenmeter über Rio hinauf und bestaunen die 38 Meter hohe Figur des Christo Redentor. Es ist eiskalt und neblig, aber der Blick auf den Zuckerhut und die Copacabana lassen unsere Herzen höher schlagen. Wir sind in Rio angekommen! Trotz der vielen Menschen genießen wir traumhaften Ort und verweilen nach dem Gruppenfoto beim Erlöser.

Nach dem Mittagessen in Lapa treffen wir um 14 Uhr treffen die offizielle Delegation der Pastoral Juvenil Dell Equador.  Weihbischof Haßlberger überreicht den Korbiniansbären, wir tauschen Geschenke aus und bringen uns gegenseitig Tänze bei.

Beim International Youth Hearing des BDKJ, MISEREOR und Adveniat wird die soziale Lage junger Menschen in Brasilien und weltweit diskutiert.

Der Ausklang des Abends ist ein Einkaufsbummel und Besuch der Jugendvestivals in der Stadt - bei strömendem Regen.

Fazit des Tages: das Wetter kann nur besser werden!

23. Juli - Auf nach Rio!

Dienstag 23. Juli: Abschied von Sao Luis und Reise nach Rio

Am Dienstag ging es per Flugzeug nach Rio de Janeiro! Hier noch einige Bilder vom Strand in Sao Luis und ein Eindruck vom spirituellen Impuls "Aufbruch" im Warteraum des Flughafens.

22. Juli: Sao Luis

Montag 22. Juli: Stadt und Strand in Sao Louis

Markus Lentner berichtet:

Wir machen uns nach der Frühmesse mit unseren FreundInnen aus dem Kloster Sießen auf den Weg in die Landeshauptstadt São Louis. Nach vierstündiger Fahrt kommen wir im Herzen der Stadt an, wo uns der Bischof Dom Sebastião bereits zu einem Mittagessen in einem Restaurant begrüßt, das Bekannten von ihm gehört. Dom Sebastião verabschiedet sich dann aber bald von uns, weil am Nachmittag bereits sein Flieger nach Rio geht.

Wir fahren weiter zu unserer Herberge, der Pousada Tambaú, die direkt am wunderbaren Strand von Calhau liegt. Die Millionenstadt São Louis beeindruckt uns. Wir genießen den Nachmittag am Strand und bewundern Dutzende von riesigen Containerschiffen, die in sicherem Abstand vor dem Strand an uns vorbeiziehen.

Gleichzeitig erfinden wir das Kokosnuss-Boccia, das nach einer ausreichenden Erprobungsphase, 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio sicher in die Wettbewerbe aufgenommen wird.

Am Abend zeigt uns Schwester Petra die wunderschöne Altstadt von São Louis, die vor 400 Jahren von Franzosen gegründet wurde. Sie ist berühmt für die blau-weißen Kacheln, die ihre Häuserwände zieren. Da fühlen wir Bayern uns doch gleich wie zu Hause!

21. Juli Sonntag in Coroata

Sonntag 21. Juli - Blick ins Armenhaus

Vom Sonntag in der Bischofsstadt Coroatá
berichtet Markus Lentner per SMS:

Heute bekamen wir einen Einblick ins Armenhaus Brasiliens. Morgens machten wir uns auf zwei Pickups auf den Weg in die Favelas von Coroatá. Hier wohnen die Schwestern aus dem oberschwäbischen Kloster Sießen, die hier seit vielen Jahren eine Missionsstation betreiben.

Dort sind wir konfrontiert mit absoluter Armut und großer Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Wir feiern gemeinsam die Heilige Messe. Anschließend sind wir zum Mittagessen eingeladen und haben die Möglichkeit zur Begegnung.

Nach einer nachmittäglichen Pause, die wir zum Sport und zum Verarbeiten der Eindrücke nutzen, machen wir uns auf den Weg zu den Solanus Schwestern aus Landshut. Seit 1992 betreiben Sr. Veronika und Sr. Irmengard eine Missionsstation.

Sie opfern ihr Leben auf für den Dienst an den Armen und Kranken. In einem beeindruckenden Vortrag stellt uns Sr. Veronika ihre Arbeit vor. Die Intensität des Nachmittags wird in einer langen und tiefgründigen Diskussionsrunde deutlich.

Der Tag wird abgerundet durch ein Grillfest, zu dem uns Dompfarrer Alfonso in den wunderschönen Garten seines Pfarrhauses eingeladen hat. Wir eröffnen bei dieser Gelegenheit den ersten bayerischen Biergarten in Coroatá und genießen den Abend bei Bier, Churrasco, Musik und Tanz.

Wir fangen mit dem Armenhaus an, dürfen aber auch die Lebensfreude unserer brasilianischen Freunde kennen lernen!

Morgen geht es auf nach Sao Luis!

 

20. Juli Jugendfestival, Parade und Gottesdienst

Samstag 20. Juli: Tränenreicher Abschied aus Codó

Markus Lentner schreibt per SMS:

Tränenreicher Abschied aus Codó - unsere brasilianischen Gastfamilien sind uns in dieser Woche unglaublich ans Herz gewachsen. Die Gastfreundschaft war überwältigend.

Die brasilianischen Jugendlichen haben uns voll und ganz an ihrem Leben teilhaben lassen. neben dem Aufbruch begleitet uns eine tiefe Dankbarkeit für das Erlebte. Codó ist uns ein Stück Heimat geworden.

Und weiter schreibt Markus zum allgemeinen Stand der Dinge: 

Uns geht es allen gut, es gibt keine Ausfälle. Die Teilnehmer sind nach wie vor sehr motiviert und flexibel, was spontane Planänderungen oder rustikale Transporte auf Pickup und LKW angeht.

Wir freuen uns weiter auf das Abenteuer Brasilien!

Freitag 19. Juli: Großartiger Tanzabend zum Abschluß

Über den letzten Tag des Besuchs in Codó berichtet Markus Lentner:

Vormittags besuchten wir soziale Einrichtungen in Codó - Krankenhaus, Gefängnis (12-20 Personen in einer Zelle) und die Seifenfabrik, einer der größten Arbeitgeber der Stadt.

Nachmittags Besuch einer Drogenentzugsfarm außerhalb Codós. Beeindruckend, wie hier nach einem 12-Punkte-Plan versucht wird, dass sich Menschen von Drogen selbst frei machen.

Abends ein rauschender Kulturabend mit 3 Quadrillias - auf deutsch Folklore Formationstanzgruppen - die jeweils eine halbe Stunde durchgetanzten. Wir haben schon beim Zuschauen heftig geschwitzt ...

Eine Boi (im Norden heimischer Formationstanz) -Formation setzte dem Ganzen die Krone auf. Mit Federkostümen (erinnerten uns ein wenig an Samba) und einer perfekten Show zeigten sie, wie in Brasilien gefeiert wird. Da macht es auch nichts, wenn die Tänzer und Tänzerinnen nachher tropfen ...
Der Höhepunkt des Abends war unser Beitrag, ein Auftanz mit dem Zillertaler Hochzeitsmarsch, den wir zunächst zeigten und dann zusammen mit unseren brasilianischen Gastgebern nochmal tanzten. Zum Abschluss überreichten wir die Legende des HL. Korbinian und einen Bären als Gastgeschenk. Ein wirklich gelungener Abschluss unseres Besuches in Codó.

Donnerstag 18. Juli: Spannende Fahrt über Land

Markus Lentner berichtet:  

Ausflug ins Interior - Besuch eines Lehmhüttendorfes

Wir brechen morgens in zwei unterschiedlichen Gruppen auf und fahren auf der Ladefläche unseres LKW 70 Kilometer über ungeteerte Straßen ins Landesinnere.

Erste Station ist der Besuch einer alternativen Landwirtschaftsschule. Das Modell dieser Schule wurde 1931 in Frankreich entwickelt. Die Schüler werden blockweise je zwei Wochen in der Schule sowohl in landwirtschaftlicher Theorie und Praxis, als auch in den Grundfächern Mathematik und Portugiesisch unterrichtet. Danach folgen zwei Wochen Einsatz in der heimischen Comunidade, wo es gilt das Erlernte praktisch auszuprobieren. Die gemachten Erfahrungen werden dann in der Schule ausgewertet. Wir suchen das Gespräch mit Schülern und Lehrern, die von der Nachhaltigkeit der Schulausbildung berichten.

Wir fahren weiter in die Comunidate Neiva de Santana wo wir in einer Lehmhütte köstlich bewirtet werden. Als uns nach dem Mittagessen eine Hängematte angeboten wird, beschließen wir das Nachmittagsprogramm um zwei Stunden zu verschieben.Der Rest der Gruppe geht zum Baden ...

Landkonflikt zwischen Bauern und Großgrundbesitzern

Wir besichtigen verschiedene landwirtschaftliche Projekte. Als der Polizeichef in schusssicherer Weste völlig überraschend das Dorf besucht, bekommen wir die großen Schwierigkeiten rund um den schwelenden Landkonflikt hautnah mit.

Viele Bauern leben seit Generationen in diesem Dorf, können ihren Grundbesitz jedoch nicht urkundlich nachweisen. In den letzten Jahren hat die Provinzregierung viele dieser Grundstücke einfach zum Verkauf angeboten und somit die Bauern de facto enteignet. Immer wieder lassen die neuen Großgrundbesitzer ihre Herden durch die frisch bebauten Ackerflächen ziehen und zerstören dadurch die Lebensgrundlage der Bauern.

Die Bauern wehren sich als Gemeinschaft durch Demonstrationen bei der Provinzregierung. Der Polizeichef erzählt uns, er sei unparteiisch, halte weder zu den Bauern noch zu den Großgrundbesitzern und trage nur dafür Sorge, dass das Recht eingehalten werde. Sein Dienstgebiet umfasst vier große Provinzen in denen über 250.000 Menschen leben.

Fußballspiel Brasilien - Deutschland

Im Anschluss findet das sehnsüchtig erwartete Fussballspiel der ersten Mannschaft der Comunidate und der deutschen Auswahl statt. Nach einem 4:0 Rückstand gelingt der deutschen Mannschaft noch ein hochverdientes 4:2. Torschütze Michael Rest: "Wenn man bedenkt, dass wir gegen den Berg gespielt und ich meine Flip-Flops während der entscheidenden Spielphase verloren habe, war das Ergebnis ein voller Erfolg. Brasilien darf sich im nächsten Jahr warm anziehen!"

In der Comunidate findet höchstens ein bis zweimal im Jahr eine Eucharistiefeier mit Priester statt. Pater Jogo hat neben seiner Stadtpfarrei 52 Comunidates zu betreuen. In der Regenzeit (November bis März) kann er aufgrund der aufgeweichten Straßen nicht bis in die Dörfer vordringen. Daher war unser gemeinsamer Gottesdienst für die Dorfgemeinschaft eine besondere Erfahrung. Ein gemeinsames Abendessen und die Rückfahrt unter südlichem Sternenhimmel (wir bewunderten das Kreuz des Südens) rundet einen ereignisreichen Tag ab.

Für die Unermüdlichen geht es nachts noch in die Cristoteca, wo wir populäre christliche Musik erlebten.

On the road, Diskussion an der Universität und abends Pfarrfeste

Mittwoch 17. Juli: Jugendarbeit hier und dort

Vormittags Seminario Juventude an der Universität, ein schöner Nachmittag in den Gastfamilien und abends Abendessen mit brasilianischen Spezialitäten und Kaiserschmarrn!

Markus Lentner berichtet:

In der Staatlichen Universität von Maranhao nimmt unsere Gruppe am Seminario Juventude teil. Der stellvertetende Bürgermeister berichtet von den rasanten Veränderungen, die Codó in den letzten 20 Jahren erfahren hat - die Verstädterung ist enorm. Codó hat als Kreisstadt 120.000 Einwohner, die zum Grossteil Jugendliche sind. Die meisten Menschen leben von der Landwirtschaft.

Die Herausforderungen für die Stadtverwaltung sind: Gesundheitswesen, Schulbildung und soziale Gerechtigkeit. Für ganz viele Menschen geht es um das reine Überleben. Auch der Druck der Stadtkultur, mit entsprechendem Konsum, nimmt zu. 1986 gab es in Codó sechs  Motorräder, 2013 sind es 25.000 - 30.000 Motorräder. Mit seiner Entwicklung ist Codó ein Abbild Brasiliens.

Der Jugendbeauftragte der Stadt Codó berichtet von der Drogenrealität und der hohen Arbeitslosigkeit unter den Jugendlichen. Mit verschiedenen Initativen versucht die Stadt die Probleme anzugehen. Wichtig ist ihm die Einbindung aller, um die Probleme zu lösen.

Eine Vertreterin der Menschenrechtsorganisation (NGO) beschreibt ihren Einsatz für ein menschenwürdiges Leben. Besonders im Focus stehen die Jugendlichen.
Die Professorin fuer Soziale Fragen sieht die Lösung der sozialen Ungerechtigkeiten im Vermitteln von Werten und guter Bildung.

Lisa Kinzner berichtet für die deutsche Delegation von der grossen Bandbreite und der Struktur der kirchlichen Jugendarbeit in der Erzdiözese München-Freising.

Markus Lentner stellt anhand von drei Beispielen die Herausforderungen für die Jugendarbeit in Deutschland vor: Bewältigung der sozialen Unterschiede im wiedervereinigten Deutschland (hohe Arbeitslosigkeit im Osten Deutschlands), Bildungs- und Leistungsdruck, Übernahme von sozialen Aufgaben durch kirchliche Einrichtungen. Anhand der Beispiele beschreibt er die Mitarbeit der Kirche in der Gesellschaft.

Es schloss sich eine Tanzvorführung der deutschen Gruppe mit einem Bayrischen Volkstanz als kultureller Beitrag an, der mit grossem Applaus bedacht wurde. Danach präsentieren die Gastgeber eine Capeira-Vorführung.

Nach einem Nachmittag in den Gastfamilien finden in den fünf Pfarreien in Codó gemeinsame Abendessen mit den Gästen aus Deutschland statt. Die deutsche Gruppe überreicht einen Bären und die Legende des Heiligen Korbinian als Gastgeschenk und beteiligt sich mit Kaiserschmarrn am reichhaltigen Buffett. Bei aromatischen Fruchtsäften und brasilianischen Spezialitäten wird fleissig Portugiesisch und Deutsch gelernt und die gegenseitigen Kontakte vertieft.

 

Grundsteinlegung Kapelle, Kreuzweg und mehr...

Dienstag 16. Juli: So viele Eindrücke und Erlebnisse!

Die Gastgeber unserer Delegation hatten am Dienstag neue Ereignisse und Erlebnisse geplant.

Markus Lentner berichtet:

Die Rundfahrt durch die Pfarreien in Codó fand mit einem original brasilianischen Linienbus (siehe Foto) statt, der uns mit Plastikstühlen rustikal, aber sicher auf holprigen Strassen zu unserer ersten Station der Kirche Santa Terezina brachte, deren Gemeindeleben mit vielen Choeren und Gruppen sehr aktiv ist.

Auf einem Hügel von Codó lebt der Einsiedler Padre Eduardo, der - ähnlich dem Hl. Franziskus - eine Kapelle ausschliesslich mit den eigenen Händen und der Mithilfe von Frauen und Kindern aus der Nachbarschaft erbaute. Nach seinem eindrucksvollem Bericht durften wir an der Grundsteinlegung seiner Einsiedelei (siehe Foto) mitwirken.

In die Wallfahrtskirche San Pedro kamen wir über den Kreuzweg, der sich den Berg hinauf zieht. Kreuzweg und Kirche sind farbenfroh und ausdrucksstark bemalt. Passend zum Wallfahrtsort werden wir mit der sehr süßen Limo "Jesus" bewirtet. Danach besichtigen wir ein Zentrum, in dem Kinder Sportkursen, Lesekursen und Religionsunterricht besuchen können. Bei Veranstaltungen können 500 Personen in Hängematten übernachten.

Unsere Gastfamilien bewirteten uns zum Mittagessen, bevor wir uns am Nachmittag im Schwimmbad einer Gastfamilie erfrischen konnten. Am Abend waren wir gern gesehene Gäste bei den Gottesdiensten in den verschiedenen Pfarreien, in denen wir mit brasilianischer Herzlichkeit und Freundlichkeit aufgenommen wurden. Dann ging es für einige von uns noch zu spontanen Partys, damit wir zu Hause auch den Samba vorführen können ... 

Montag 15. Juli - mit Umzug durch die Straßen!

Ein spannender, fröhlicher Montag

Markus Lentner berichtet:

Montagvormittag verbrachten wir in unseren Gastfamilien.

Nachmittags um 14 Uhr trafen wir die Frau des Bürgermeisters von Codó, die unseren Reisebus austauschen lässt, weil dieser in ihren Augen dem hohen Niveau der Gäste aus Deutschland nicht entspricht. Wir brachen daher mit 90 Minuten Verspätung nach Timbiras auf, wo uns die Jugendlichen der Pfarrei einen begeisterten Empfang bereiten.

Die Armbänder von Adveniat finden begeisterte Abnehmer. Wir erhalten im Gegenzug sehr schöne Tücher mit Weltjugendtagslogo. Anschließend ziehen wir in einem von bunten Fahnen angeführten Zug (siehe Bildergalerie Montag) singend und tanzend durch die Stadt. Es zeigt sich, dass das Motto Tage der Mission seine erste Wirkung zeigt.

Nach Empfang beim Pfarrer besichtigten wir ein von der Diözese Münster gefördertes Projekt für behinderte Kinder. Wir sind beeindruckt von Schwester Elsas Erzählungen über den abenteuerlichen Beginn der Pallotinerinnen-Mission in Timbiras. Die 37 verschiedenen Fruchtsäfte, die uns zum Abendessen gereicht werden sind eine eigene Reise wert!

Ein feierlicher Jugendgottesdienst mit enthusiastischer Jugendband schließt sich an. Zum Abschluss: Noite de Cultura mit brasilianischen und bayrischen (!) Tänzen. Es lebe der Zillertaler Hochzeitsmarsch!

Herzlicher Empfang am Sonntagabend in Codó!

13. und 14. Juli - Anreise nach Brasilien


Jugendliche aus Erzbistum treffen Papst Franziskus in Rio

10. Juli 2013. Mehr als 200 Jugendliche und junge Erwachsene aus der Erzdiözese München und Freising reisen zum ersten Internationalen Weltjugendtag mit Papst Franziskus, der vom 23. bis zum 28. Juli in Rio de Janeiro stattfindet. Dort werden sie mit rund zwei Millionen junger Menschen aus der ganzen Welt ihren Glauben feiern.

Im Vorfeld nehmen die Teilnehmer aus dem Erzbistum vom 15. bis 22. Juli an den sogenannten „Tagen der Mission“ der Diözese Coroatá teil, bei denen sie Leben und Glauben junger Brasilianer kennen lernen. Die anschließende zentrale Veranstaltung in Rio ist geprägt von Glaubensgesprächen, Jugendfestivals und einem gemeinsamen Kreuzweg. Höhepunkte des Weltjugendtages sind die Vigil am Samstagabend, 27. Juli, und der Gottesdienst auf dem Campus Fidei in Guaratiba vor den Toren Rios am darauf folgenden Sonntagmorgen, den Papst Franziskus zusammen mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen feiern wird.

„Wir freuen uns auf die erste Begegnung mit unserem neuen Papst Franziskus und sind gespannt auf seine Botschaft an die junge Generation“, erklärt Diözesanjugendpfarrer Daniel Lerch, der die jungen Pilger aus der Erzdiözese München und Freising gemeinsam mit Ministrantenreferent Markus Lentner nach Brasilien begleiten wird. Laut Diözesanjugendpfarrer Daniel Lerch ist bei den Jugendlichen auch die Vorfreude auf die Begegnung mit jungen Christen aus der ganzen Welt sehr groß. „Es ist ein starkes Zeichen, wenn Millionen junger Menschen ihren Glauben feiern. Die große Beteiligung zeigt, dass die Weltjugendtage und mit ihnen die Möglichkeit, sich gemeinsam mit Gleichaltrigen mit dem eigenen Glauben auseinanderzusetzen, nach wie vor eine große Faszination auf junge Menschen ausüben“, so Lerch.  

Auf dem Programm der Gruppe des Erzbischöflichen Jugendamtes und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) aus der Erzdiözese steht neben der Teilnahme an den zentralen Veranstaltungen in Rio unter anderem ein Glaubensgespräch am Donnerstag, 25. Juli, in der deutschen Hafenschule mit Weihbischof Bernhard Haßlberger, der als Beauftragter der Bayerischen Bischofskonferenz für die Jugendverbände am Weltjugendtag teilnimmt. Außerdem treffen sich die Jugendlichen mit der Jugenddelegation aus Ecuador, dem Partnerland der Erzdiözese München und Freising. 

Der internationale Weltjugendtag findet alle zwei bis drei Jahre in wechselnden Ländern statt, zuletzt 2011 in Madrid. Sie gehen auf eine Initiative von Papst Johannes Paul II. aus dem Jahr 1984 zurück. Der diesjährige und mittlerweile XXVIII. Weltjugendtag ist unter das Leitwort „Geht und macht zu Jüngern alle Völker“ aus dem Matthäusevangelium gestellt. Aus Deutschland reisen dazu insgesamt rund 2.000 Jugendliche nach Brasilien.


Internationaler Weltjugendtag 2013

Der nächste internationale Weltjugendtag: 

23. bis 28. Juli 2013 in Rio de Janeiro (Brasilien)

Geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern (Mt 28,19) unter diesem Motto lädt Papst Franziskus alle Jugendlichen zu einem Fest des Glaubens ein.

Der BDKJ München und Freising und das Erzbischöfliche Jugendamt führen eine Fahrt zum Weltjugendtag in Brasilien durch.

 


Internationaler Weltjugendtag

Angeregt durch zwei große internationale Jugendtreffen in Rom 1984 und 1985, rief Papst Johannes Paul II. die Jugend der Welt 1986 erstmals dazu auf, jedes Jahr einen Weltjugendtag zu feiern. Die jährlichen Weltjugendtage werden weltweit jeweils am Palmsonntag in den Diözesen lokal gefeiert.

Alle zwei bis drei Jahre findet der Weltjugendtag dann interantional statt. Auch in Deutschland war 2005 in Köln ein internationaler Weltjugendtag. Rund 800 000 junge Menschen von 16 bis 30 Jahren kamen aus aller Welt nach Deutschland, um ein Fest des Glaubens zu feiern.

 

Diözesaner Weltjugendtag

Neben dem internationalen Weltjugendtag wird jedes Jahr am Palmsonntag der diözesane Weltjugendtag begangen. Die diözesanen Weltjugendtage werden vom Diözesanjugendpfarrer verantwortet und von der „Jugend 2000“ durchgeführt. Außerdem beteiligen sich zahlreiche katholische Jugendverbände, neue geistliche Bewegungen, Orden und kirchliche Initiativen daran.