BDKJ fordert mehr Unterstützung für kirchliche Jugendarbeit

Leistungsstatistik kirchlicher Jugendarbeit 2015

MEHR ALS 101.600 TEILNEHMENDE!
Diözesanweit wurden mehr als 2.550 Angebote kirchlicher Jugendarbeit gemeldet. Erreicht wurden mit den offenen und gruppenbezogenen Angeboten sowie mit Veranstaltungen 101.627 Teilnehmende.

MEHR ALS 20.900 NUTZEN REGELMÄSSIGE GRUPPENANGEBOTE!
20.198 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene besuchten die vielfältigen und regelmäßig stattfindenden Gruppenangebote der kirchlichen Jugendarbeit.

MEHR ALS 1.500 VERSCHIEDENE VERANSTALTUNGEN!
77.913 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben 2015 Angebote aus dem Bereich Veranstaltungen besucht.  

MEHR ALS 15.000 EHRENAMTLICHE!
Bei den unterschiedlichen Angeboten der kirchlichen Jugendarbeit in der Erzdiözese München und Freising engagierten sich im Jahr 2015 insgesamt 15.044 Ehrenamtliche.


WIR FORDERN VON DER ERZDIÖZESE MÜNCHEN UND FREISING

  • Katholische Jugendverbände verantworten eine hohe Zahl an Veranstaltungen in der Erzdiözese München und Freising. Sie brauchen dabei mehr Unterstützung bei der Durchführung von Großveranstaltungen und in der Öffentlichkeitsarbeit.

  • Ministrantengruppenleiter und -leiterinnen sind zu einem Drittel unter 18 Jahren. Die ihnen übertragene Verantwortung muss zum Schutz der Jugendlichen altersgerecht bleiben und von Erwachsenen, insbesondere Hauptamtlichen, aktiv begleitet werden.

  • Immer komplexer werdende finanzielle und rechtliche Rahmenbedingungen machen die kirchliche Jugendarbeit aufwändiger und damit unattraktiver für Ehrenamtliche. Engagierte brauchen mehr Unterstützung zu diesen Themen von gut geschultem, hauptberuflichem Personal.

  • Nachhaltige kirchliche Jugendarbeit braucht gut gestaltete Übergänge vom Jugendalter ins junge Erwachsenenalter. Dazu benötigen junge Erwachsene Angebote in der Kirche, ohne dafür eine verantwortliche Tätigkeit übernehmen zu müssen.

WIR FORDERN VOM BAYERISCHEN KULTUSMINISTERIUM

  • Kirchliche Jugendarbeit braucht Zeit neben der Schule. Es muss einen verbindlichen freien Nachmittag für alle Schularten geben, um außerschulische Aktivitäten und ehrenamtliches Engagement zu ermöglichen.

WIR FORDERN VOM BAYERISCHEN JUGENDRING

  • Kirchliche Jugendarbeit braucht einfachere Förderrichtlinien, einheitlichere Kriterien auf allen Jugendringebenen und ein breiteres Spektrum an förderfähigen (z.B. auch religiösen) Maßnahmen.

WIE WURDEN DIE DATEN ERHOBEN?
Mit einem Online-Fragebogen wurden in allen bayerischen (Erz-)Diözesen Daten zu Angeboten der kirchlichen Jugendarbeit in Bayern für das Jahr 2015 erhoben. In der Erzdiözese München und Freising haben 481 Pfarreien, 203 Jugendverbände/Jugendverbandsgruppen, sieben Geistliche Gemeinschaften und 46 Fachstellen des Erzbischöflichen Jugendamts geantwortet.

Die Zählung kooperierte mit der parallel durchgeführten bundesweiten Statistik der öffentlich geförderten Angebote der Kinder- und Jugendarbeit. Die Rücklaufquote lag bayernweit bei 64 Prozent der Befragten.