

Das Schulsystem in Bayern befindet sich in einem starken Wandel durch die Einführung von offener und gebundener Ganztagsschule und durch die Verkürzung des Gymnasiums auf acht Jahre.
Schule entwickelt sich vom Lernort zum Lebensort, der für Schüler/innen zunehmend wichtiger wird.
Kirchliche Jugendarbeit stellt sich dieser neuen Herausforderung, denn es ist ihr Auftrag, an der Lebenssituation und an den Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen anzusetzen. Auch Schule sucht in dieser Umgestaltung neue Partner.
Ziel unserer Arbeit ist es, eine Zusammenarbeit von kirchlciher Jugendarbeit und Schule zu fördern, von der beide gleichermaßen profitieren.

Anfang der 70er Jahre richtete die Diözese im Erzbischöflichen Jugendamt das Referat Jugend und Schule (damals: Schülerreferat) ein, um neben der klassischen kirchlichen Jugendarbeit in Pfarreien und Verbänden auch Schülerinnen und Schülern im Klassenverbund einmal in ihrer Schullaufbahn Tage der Orientierung (damals: Besinnungstage) zu ermöglichen. In Kooperation mit den katholischen Schüler/innenverbänden wurden neue Formen ganzheitlicher Bildung entwickelt, in der bayerischen Schulpolitik vertreten, und Fortbildungen für SMVen und Tutor/innen durchgeführt.
Aus der langen Expertise in der Arbeit mit Schulklassen entwickelte das Referat Jugend und Schule 1994 als erste Einrichtung in Bayern ein Angebot zur Konfliktbearbeitung im Klassenverbund. Damit entstand neben dem Aufgabenfeld der Tage der Orientierung die Angebotslinie KISKO - Konflikte in Schulklassen kommunikativ lösen.
Das Referat Jugend und Schule steht durch seine eigenen Angebote mitten in der direkten Arbeit mit Schule und Schüler/innen und erlebt damit Entwicklungen und Veränderungen in der Schullandschaft hautnah mit. Aufbauend auf diesen Erfahrungen hat sich das Referat zu einer Fachstelle für Fragen der Entwicklung von Schule und von Kooperation zwischen Jugendarbeit, Kirche und Schule entwickelt.

Hier finden Sie einige Downloads und Links zum Thema Jugendarbeit und Schule.
