

In manchen Klassen bekämpfen sich verfeindete Cliquen, einzelne werden fertig gemacht, Schüler/innen produzieren sich so stark, dass Lernen kaum mehr möglich ist. Es kommt zu verbaler oder körperlicher Gewalt oder deren Androhung.
Wir unterscheiden zwischen zwei grundsätzlich unterschiedlichen Klassensituationen: Konflikte unter ähnlich starken Parteien und Mobbing (Mobbing ist eine seit längerem andauernde, unberechenbare, wiederholte Gewaltausübung gegenüber einem oder mehreren Schüler/innen).
Diese Situationen zu erkennen, aktiv anzugehen und zu verbessern, ist für die einzelne Lehrkraft sehr schwierig. Meist fehlt es an Zeit und an einem für konstruktive Klärung geeigneten Rahmen.

KISKO setzt sich für den Dialog zwischen Schüler/innen jedweder Herkunft wie auch unterschiedlicher Kulturen und Religionsgemeinschaften ein. Wir fördern in den Seminaren respektvollen Umgang miteinander und fordern von allen Beteiligten die Achtung unterschiedlicher Lebensentwürfe. Für uns ist dies Ausdruck von engagiertem und gelebtem Christ-Sein.
Unser Ziel ist es, Konfliktlösungen mit den Schüler/innen zu entwickeln, die Kommunikation untereinander zu verbessern und Kooperationsfähigkeit zu stärken. Die Beteiligten erleben in verfahrenen Situationen Möglichkeiten und Wege einer fairen Auseinandersetzung.

Im Seminar entsteht unter der Leitung unserer Trainer/innen ein geschützter Rahmen, in dem die Klasse ihre Schwierigkeiten benennen und bearbeiten kann:
Je nach Ausgangssituation in der Klasse nutzen wir Mediation, Elemente aus der Erlebnispädagogik, Grundlagen konfrontativer und geschlechtsreflektierter Pädagogik sowie der Gewaltfreien Kommunikation. Aus dem Spektrum der kirchlicher Jugendarbeit setzen wir Feedbackübungen, Selbstreflexion, Moderation, Spiele und soziometrische Übungen ein.

Veranstaltungsformen:
Kosten:
Für öffentliche Schulen im Stadtgebiet München (gefördert von der Landeshauptstadt München):
Für öffentliche Schulen in der Diözese außerhalb des Stadtgebiets München:


