

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des offenen Jugendtreffs "Café Klatsch" hat Diözesanjugendpfarrer Klaus Hofstetter feierlich die neuen Räumlichkeiten eingeweiht. Die neuen Räume in der Landsberger Str. 509 stehen damit ab sofort allen Jugendlichen offen und ersetzen die alten im ersten Stock. Prominenz aus dem Stadtteil, Vertreter der Stadt München, Vertreter des Erzbischöflichen Jugendamtes München und Freising, ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und viele Besucher begingen die Feierstunde. "Wir sind froh, dass wir nun aus der ersten Etage in den ehemaligen Laden im Erdgeschoss gezogen sind und damit unser Angebot noch besser für Schülerinnen und Schüler erreichbar ist", sagte Martin Pilz, Jugendpfleger im Café Klatsch.
Schon am kommenden Montag nimmt die Einrichtung in den neuen Räumen ihren Betrieb auf. Dann ist sie jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 16 bis 21 Uhr für junge Leute von 12 bis 20 Jahren geöffnet. Seit 1980 ist das Café Klatsch ein wesentlicher Bestandteil der offenen Schüler- und Schülerinnenarbeit im Münchner Westen, in dem es bislang nur wenige niederschwellige Angebote für Jugendliche gibt. Durch die Wiedereröffnung in den neuen, zentral gelegenen Räumen erfährt der Stadtteil in diesem Bereich eine enorme Bereicherung.
In den vergangenen Jahren hat sich die Aufgabenstellung des offenen Treffs stark verändert. Durch die Einführung von Ganztagesschulen und Nachmittagsunterricht zielt das Café Klatsch heute darauf ab, Schülerinnen und Schülern einen Ort zu bieten, an dem sie ihre Interessen und Bedürfnisse ausleben können. An drei Wochentagen findet der offene Treffpunkt statt, Jugendliche werden zu ihren eigenen Themen persönlich beraten und begleitet. Außerdem besteht die Möglichkeit, in den Räumen des Café Klatsch Jugendprojekte zu planen, zu veranstalten und durchzuführen. Eine Kooperation mit den Schulen in Pasing ist ein weiterer Schwerpunkt der sozialpädagogischen Arbeit.
Das Café Klatsch befindet sind Trägerschaft des Erzbischöflichen Jugendamtes München und Freising und wird von der Landeshauptstadt München finanziell gefördert. Eine enge Zusammenarbeit im Rahmen der Jugendarbeit an Schulen besteht zwischen dem Café Klatsch und der katholischen Jugendstelle im Dekanat Pasing, die sich im gleichen Gebäude befindet.