BFD - Bundesfreiwilligendienst in gemeinsamer Trägerschaft von BDKJ und Caritas

Der diözesane Caritasverband und der BDKJ München und Freising betreuen zusammen die Freiwilligendienste in katholischer Trägerschaft. Darunter fällt zum einen das FSJ, zum anderen seit neuestem auch der neue Bundesfreiwilligendienst.

Der Bundesfreiwilligendienst ist eine Ergänzung zum FSJ und steht allen Generationen offen. Die Dauer und der der Einstieg in den BFD ist flexibler als beim FSJ, allerdings ist auch die Ausbildung der Freiwilligen beim BFD nicht so intensiv.

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BDKJ und Caritas präsentieren Kampagne zu Freiwilligendiensten

BDKJ und Caritas setzen bewährte Kooperation fort

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum München und Freising und die Caritas bieten in gemeinsamer Trägerschaft ab September 2011 100 Einsatzstellen für den Bundesfreiwilligendienst an. Gleichzeitig stehen wie in den vergangenen Jahren auch 75 Einsatzstellen für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zur Verfügung. Damit reagieren die beiden Verbände auf den Wegfall der Zivildienstes und den doppelten Abiturjahrgang. „Wir möchten den jungen Menschen eine attraktives Angebot machen, um wichtige Lebenserfahrungen zu sammeln, neue Kenntnisse zu erwerben und etwas Sinnvolles zu tun“, sagte Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger bei der Vorstellung einer Kampagne am 1. April 2011, die für den Bundesfreiwilligendienst und das Freiwillige Soziale Jahr gemeinsam wirbt.  

Im Jahr 2010 waren im Bereich von katholischer Kirche und Caritas noch 668 Zivildienstleistende tätig. Durch den Wegfall des Zivildienstes verliere die Caritas die Möglichkeit, dass auch viele junge Männer in Kontakt mit der sozialen Arbeit der Kirche kämen und Berufe in Kirche und Caritas kennenlernten, sagte Lindenberger. Der Bundesfreiwilligendienst sei eine gute Ergänzung zu den anderen Freiwilligendiensten. „Wir hoffen, dass wir viele junge Leute für diese neue Angebot interessieren können.“

Wie beim Freiwilligen Sozialen Jahr ist auch beim Bundesfreiwilligendienst begleitend ein umfangreiches Bildungsprogramm vorgesehen. Jugendpfarrer Klaus Hofstetter betonte die gute Kooperation von Caritas und BDKJ beim Freiwilligen Sozialen Jahr. „Diese guten Erfahrungen wollen wir in der Bundesfreiwilligendienst übernehmen.“ Der BDKJ bringe seine Fachkompetenz in der Jugendbildung und den Zugang zu jungen Leuten mit. Der Bundesfreiwilligendienst, der zwischen 6 und 24 Monaten dauern kann, komme flexibler Dauer und Anfangszeit der Lebenswelt der Jugendlichen entgegen.

Der Fachreferent im Caritasverband Florian Geiger und die FSJ-Referentin beim BDKJ Daniela Auerbach stellten die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Freiwilligendienste vor. Vergleichbar sind die 25 Seminartage pro Jahr wie auch die Höhe des Taschengeldes. Bei beiden Diensten trägt die Einsatzstelle die Kosten für die Sozialversicherung und ggf. für Kindergeld. Unterschiede gibt es in der Dauer und der Altersgruppe. Während das FSJ zwölf Monate dauere, könnte man beim BFD eine Dauer von sechs bis 24 Monate wählen. Das FSJ richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren, während der BFD für alle Generationen offen ist und erst nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht möglich ist.  

Das Plakat, mit dem Interessierte für die beiden Freiwilligendienste gewonnen werden sollen, zeigt einen Jugendlichen und eine erwachsene Frau, die in Form von Testimonials für ein Engagement mit Sinn werben. Weitere Informationen mit Bewerbungsunterlagen zum Herunterladen finden bei http://www.caritas-bundesfreiwilligendienst.de

Einsatzstellen

Beim Erzbischöflichen Jugendamt kann in folgenden Einrichtungen ein BFD abgeleistet werden:

  • Korbinianshaus der Jugendarbeit in München Haidhausen
  • Jugendhaus Josefstal
  • Katholischen Jugendzentrum Neuperlach
  • Katholischen Jugendzentrum Haar
  • Jugendhaus Schwabing

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:

Georgia Melchner
089 / 4 80 92 24 10

 

Für eine Einsatzstelle bei der Caritas sehen Sie bitte auf der Homepage der Caritas München und Freising nach.