
Von August 2012 bis September 2013 leisten zwei ecuadorianische junge Männer ein Jahr lang einen Freiwilligendienst in Trägerschaft des BDKJ München und Freising. Dabei handelt es sich um einen so genannten Reverse-Dienst.
"Wer Luis und David gerne einmal zu einer Gruppenstunde, einem Pfarreiabend oder einfach so einladen möchte, kann bei Annette Kubina ihre Kontaktdaten annette.kubina@bdkj.org erfahren."
Generelle Informationen zum Reverse-Dienst unter 089 480922313 oder info@bdkj.org.

Hallo, ich bin Luis Toapanta und ich bin 22 Jahre alt. Ich komme aus Quito, der Hauptstadt von Ecuador. Dieses Jahr mache ich ein Freiwilliges Soziales Jahr und arbeite in Neuhaus im Kindergarten und im Jugendhaus. Ich wohne in einer Gastfamilie in Darching.
In Ecuador studiere ich Maschinenbau und in meiner Freizeit arbeite ich mit Jugendlichen in der Pastoral Juvenil und ich bin Leiter in der Jugendgruppe GENCANA.
Meine Motivation für das Freiwillige Soziale Jahr in Deutschland ist, dass ich in diesem Jahr Ecuador in der Erzdiözese München-Freising repräsentieren will, weil sie heuer 50-jähriges Partnerschaftsjubiläum feiern, und für mich ist es wichtig, die Hilfe zurückzugeben, die Freiwillige aus der Erzdiözese in Ecuador verrichteten. Auch will ich die Kultur Ecuadors in Bayern erzählen.
Bis jetzt war alles eine gute Erfahrung und mir gefällt Deutschland - sowohl mit seiner Landschaft als auch mit seinen sehr netten Bewohnern.
„Wer Luis und David gerne einmal zu einer Gruppenstunde, einem Pfarreiabend oder einfach so einladen möchte, kann bei Annette Kubina ihre Kontaktdaten annette.kubina@bdkj.org erfahren.“

„Hallo, mein Name ist David Gustavo Parrales Guzman und ich bin ein Freiwilliger der Jugendpastoral (Pastoral Juvenil) aus Ecuador. Dank dem 50. Jubiläumsjahr der Partnerschaft zwischen der Erzdiözese München und Freising und der katholischen Kirche in Ecuador darf ich diese wunderbare Erfahrung in München machen.
Es gibt viele Unterschiede zwischen diesen beiden Nationen, die Kultur, die Sprache etc. aber genau das war es, was mich motiviert hat, um diesen Freiwilligendienst zu absolvieren. Wir können Zusammenarbeiten unabhängig von den Differenzen. Wir haben ein gemeinsames Ziel, nämlich den Wunsch danach, gemeinsam zu fühlen, handeln, beten, zusammen zu leben, so wie es die ersten Gemeinschaften getan hatten, so schildert es der Heilige Apostel Lukas: „Alle hatten nur ein einziges Herz und eine einzige Seele…“ (4,32)
Ich arbeite zusammen mit autistischen Kindern in einer Caritas Stiftung in Pullach und bin sehr glücklich darüber, meine Zeit mit diesen Engeln Gottes zu teilen. Meine Arbeitskollegen sind wirklich wie eine große Familie. Jeden Tag lerne ich mehr von ihrer Geduld, ihrer Liebe und ihrem Dienst mit und für die Kinder. Ich danke Gott ebenso für die wunderbare Familie Streicher, die mich mit viel Liebe und Freude in ihrem Heim aufgenommen hat und allen Personen, die der Herr mir in die Wege geleitet hat, um meinen Glauben zu stärken und verwurzeln.
Der Weg hat gerade erst angefangen und ich bin sehr motiviert mehr von der wunderbar voranschreitenden Kirche, die in München pilgert, kennenzulernen. Gott segne sie reichlich für ihre Großherzigkeit
Dass alle sich vereinen, sowie Du, Vater, du bist in mir und ich in dir, damit auch sie in uns sind und die Welt glaubt, dass du mich geschickt hast (Joh 17,21)“