Freiwillige aus Ecuador in der Erzdiözese

Von August 2013 bis September 2014 leisten eine junge Frau und ein junger Mann aus Ecuador ein Jahr lang einen Freiwilligendienst in Trägerschaft des BDKJ München und Freising. Dabei handelt es sich um einen so genannten Reverse-Dienst.

"Wer Jessica Yessenia und Stalyn Jefferson  gerne einmal zu einer Gruppenstunde, einem Pfarreiabend oder einfach so einladen möchte, kann bei Annette Kubina ihre Kontaktdaten annette.kubina@bdkj.org erfahren."

Generelle Informationen zum Reverse-Dienst unter 089-48 092 - 2313 oder info@bdkj.org

Reverse-Freiwillige: Jessica Yessenia Marin Espinoza

Jessica Yessenia ist 21 Jahre alt und stammt aus Cuenca. Sie hat zwei jüngere Geschwister. Die Eltern unterstützten sie in ihrem Vorhaben, nach  Deutschland zu reisen und freuen sich sehr über diese Möglichkeit. Jessica ist in Ecuador in der Pfarr- und Gemeindearbeit sehr engagiert und hat Erfahrung in der Leitung von Gruppen in den Bereichen Katechese, Jugendpastoralarbeit, Theater und Sport. Ihre Hobbies sind Sport, Gesang, Tanz und Handarbeit. Auch für sie ist es die erste Reise ins Ausland. Vor der Reise arbeitete sie als Verkäuferin.

Jessica Yessenia ist im Kinderhaus St. Wolfgang bei Haag eingesetzt: „Ich fühle mich hier sehr glücklich mit meiner Arbeit und es ist eine total neue Erfahrung. Ich hatte schon mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern mit acht Jahren aufwärts gearbeitet, zum ersten Mal aber jetzt mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren. Es ist eine ganz andere Methodologie. Aber die Kinder sind so süß, dass sie alle meine Sorgen vergessen lassen und ich genieße jeden Moment mit ihnen.“

Es sind nur 5 Minuten zu Fuß zwischen dem Kindergarten und ihrem neuem Zuhause. Ihre Gastfamilie betreibt eine Gärtnerei. Und das taugt Jessica besonders.

Reverse-Freiwilliger: Stalyn Jefferson Grefa Vargas

Stalyn Jefferson ist 21 Jahre alt und Sohn eines Kleinbauern, der selbst in den 80er Jahren mit einer Delegation nach München reiste. Er ist als fünfter von zehn Geschwistern im Kanton Lago Agrio der Provinz Sucumbíos mit der Muttersprache Kichwa aufgewachsen und gehört der indigenen „Nationalität“ Kichwa an. Er spricht außerdem spanisch und englisch.

Als zweiter Sprecher engagiert er sich bei der SICNIE Juvenil (Nationale Jugendbewegung der Indigenas) und als Koordinator der Jugendpastoralgruppen von Sucumbíos. Einbringen möchte er sich in Deutschland u.a. mit seinen Hobbys Singen, Flöte spielen, Kichwa lehren, Geschichten erzählen, Märchen der Amazonasregion, Schwimmen, Fußball und Basketball. Mit dem Internationalen Freiwilligendienst ist er zum ersten Mal ins Ausland gereist.

Mittlerweile ist er gut in Deutschland angekommen. Seine Arbeitsstelle St. Ansgar in Großhesselohe hat ihn, wie David davor, in den Arbeitsablauf integriert. Nach wie vor stellt die Sprache eine große Herausforderung dar, der er sich aber fleißig stellt, da er als Fremdenführer im Urwald von Sucumbíos davon profitieren wird. Stalyn Jefferson wohnt bei seiner Gastfamilie in Planegg: „Bei meiner Familie gefällt es mir sehr gut, denn sie bringen mir Vertrauen, Freundlichkeit, Aufmerksamkeit und Freiheit entgegen.“