Rund 3500 Ministrantinnen und Ministranten der Erzdiözese München und Freising nehmen an der 10. Internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom teil. Unter dem Motto "Aus der wahren Quelle trinken" kommen von Samstag, 31. Juli, bis Donnerstag, 5. August, rund 52.000 junge Menschen aus 18 europäischen Ländern in der ewigen Stadt zusammen. Begleitet werden sie von zahlreichen Gruppenleitern, Kaplänen und Pfarrern. Erzbischof Reinhard Marx feiert mit den Ministrantinnen und Ministranten einen großen Gottesdienst in St. Paul vor den Mauern.
Höhepunkte der Wallfahrt sind das gemeinsame Abendgebet auf dem Petersplatz am 3. August und die Mitwirkung bei der Generalaudienz von Papst Benedikt XVI. am darauf folgenden Tag.
Die jugendlichen Pilger aus dem Erzbistum starten am Abend des 31. Juli nach Aussendungsgottesdiensten in den heimischen Pfarrgemeinden mit 56 Reisebussen von verschiedenen Orten. Sie werden von 120 ehrenamtlichen Busleitern und Busleiterinnen begleitet. Mit dem diözesanen Jugendkreuz werden die Ministranten aus dem Erzbistum am Montag, den 2. August, um 13 Uhr das Mittagsgebet in der Lateranbasilika mit Diözesanjugendpfarrer Klaus Hofstetter feiern. Erzbischof Reinhard Marx zelebriert den Abschlussgottesdienst am Donnerstag, 5. August, um 15 Uhr in der Basilika St. Paul vor den Mauern, mit dem Grab des Apostels Paulus eine der sieben Pilgerkirchen Roms.
Neben diesen Veranstaltungen und Gottesdiensten unternehmen die Ministrantinnen und Ministranten mit ihren Gruppen- und Busleitern Erkundungstouren und Führungen durch das antike und kirchliche Rom. "Die Verantwortlichen der einzelnen Gruppen gestalten die Tage in Rom ganz individuell mit Glaubensinhalten, Besinnung, Touristischem, Spaß und Begegnung", so Markus Grimm, Referent für Ministrantenarbeit. "Einige Gruppen werden beispielsweise Abtprimas Notker Wolf treffen, eine Führung durch Radio Vatikan steht auf dem Programm oder durch die Kirche Santo Stefano Rotondo".
Für Diözesanjugendpfarrer Klaus Hofstetter steht die Begegnung der Jugendlichen untereinander im Mittelpunkt: "Die Ministrantinnen und Ministranten erleben sich in ihrer Pfarreigruppe, aber auch als Dekanat, Erzdiözese und internationale Gemeinschaft". Wertvoll für junge Menschen sei es, gemeinsam auf dem Weg zu sein und sich als Kirche zu erleben. "Gerade zur Zeit ist es für die Jugendlichen total wichtig zu sehen, wie viele mit dabei sind", so Hofstetter.
Der Coetus internationalis ministrantium (CIM), die europäische Plattform für Ministrantenpastoral, lädt zu der alle vier bis fünf Jahre stattfindenden internationalen Ministrantenwallfahrt ein. Aus den bayerischen Diözesen nehmen rund 15.500 Ministranten an der Wallfahrt teil. Bereits am Freitag, 30. Juli, begrüßt Dompfarrer Wolfgang Huber um 20.00 Uhr eine Gruppe von rund 700 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum Dresden-Meißen im Münchner Liebfrauendom. Nach einer Andacht am Schrein des Hl. Benno, dessen Reliquien im 16. Jahrhundert von Meißen nach München kamen, setzen sie ihren Weg nach Rom fort. (tu)
Ansprechpartner: Tobias Utters, Erzbischöfliches Jugendamt, Tel. 089/4 80 92- 21 41