Überraschend kündigte sich am Donnerstag nachmittag die Bundesministerin Kristina Köhler bei den Jugendverbänden in der Eventarena an.
Mit einer Stippvisite machte Kristina Köhler, Bundesministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, den Jugendverbänden des Erzbistums ihre Aufwartung. Nach einem Gespräch mit der BDKJ-Bundesebene am afa-(Arbeit für alle)-Stand besuchte sie das Dunkelzelt der Kolpingjugend. Dort konnte sie sich über die Aktion der Kolpingjugend informieren, bei der es um die Situation junger Menschen in Ausbildung geht. Das Dunkelzelt symbolisiert dabei den schwierigen Weg, der heutzutage jungen Menschen bevorsteht, wenn sie aus der Schule ins Berufsleben einsteigen wollen. Dabei geht es zunächst durch ein dunkles Zelt, bei dem die einzelnen Stationen der Arbeitssuche mit allen Frustrationen und Rückschlägen dargestellt wird. Ganz im Sinne des 2. ÖKT, damit ihr Hoffnung habt, steht am Ende die Hoffnung, dass für jeden jungen Menschen ein Ausbildungsplatz und eine Arbeitsstelle vorhanden ist, ein Anliegen für das die Kolpingjugend sich verstärkt einsetzt.
Anschließend schaute Ministerin Köhler bei der katholischen Landjugend vorbei. Dort informierte sie sich über die Situation von Jugendlichen auf dem Land und bewunderte die Schmiedearbeit der Jugendlichen. Unter Anleitung eines Schmiedes können Jugendliche dort nach der Auseinandersetzung mit einem Impulstext ihr ganz eigenes Kreuz gestalten. Zwar wollten die Jugendlichen die Ministerin noch zu einem Test ihres Barfussparcours überreden, bei dem die verschiedenen Untergründe, von einem Rasenstück über Weizenkörner, Nüsse, Kohlen und Sand, gespürt werden können, leider aber verständlicherweise lehnte die Ministerin angesichts des Wetters dankbar ab.