„Wasser ist Menschenrecht“

Datum: 12.01.2018

Am 17. Februar 2018 startet die diesjährige bundesweite Jugendaktion von Misereor und BDKJ unter dem Motto "Wasser ist Menschenrecht" in St. Lantpert, München-Milbertshofen. Der Zugang zu sauberem Wasser für alle Menschen und der Protest gegen die weltweit zunehmende Kommerzialisierung des Allgemeinguts Wasser stehen im Mittelpunkt. Partnerland der Jugendaktion 2018 ist Indien. Vor dem offiziellen Beginn

der Jugendaktion um 19:15 Uhr laden BDKJ und Misereor bereits ab 15.30 Uhr zu Workshops rund um das Thema und für 18 Uhr zu einem Jugendgottesdienst mit BDKJ Bundespräses Dirk Bingener und Richard Greul, Diözesanjugendpfarrer der Erzdiözese München und Freising, ein. Ab 20:30 Uhr können sich die Gäste auf den Auftritt der bekannten  Münchner Band Impala Ray freuen. 

Die Jugendaktion verdeutlicht, dass der Zugang zu sauberem Wasser ein Menschenrecht (UN Resolution 64/292) ist, das durch das Sustainable Development Goal  6 „Wasser und Sanitärversorgung für alle“ nochmals betont wird. „Doch leider wird dieses Recht im Alltag rund 880 Millionen Menschen durch äußere Einflüsse verwehrt oder es wird durch das Handeln anderer mit Füßen getreten. Hier wollen wir ein klares Zeichen setzen. Die zunehmende internationale Kommerzialisierung von Wasser gefährdet das Leben von Millionen von Menschen im Zeichen eines einseitigen Profits“, erläutert Rapha Breyer, Referent für Entwicklungsfragen des BDKJ Bundesverbands.

Daher ruft die Misereor/BDKJ Jugendaktion 2018 dazu auf, in Pfarreien, Verbänden und Schulen Alternativen zum Kauf von Wasserflaschen internationaler Konzerne zu finden. Vorgeschlagen wird, schöne, wiederverwendbare Flaschen mit dem Logo der Jugendaktion zu gestalten, mit Leitungswasser zu füllen und so teure Wasserflaschen aus dem Handel zu ersetzen. „Durch diesen Schritt wird die Forderung verdeutlicht, dass Wasser kein Handelsgut, sondern ein Menschenrecht ist!“, so Breyer.

 

Der BDKJ München und Freising ist der Dachverband der katholischen Jugendverbände im Erzbistum. Seit 1947 setzt er sich diözesanweit für die politischen, sozialen und kirchlichen Interessen junger Menschen ein. Er vertritt rund 102.000 Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsene, die in katholischen Jugendverbänden und der katholischen Jugendarbeit in den Pfarreien aktiv sind.

Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e. V. ist ein Hilfswerk der römisch-katholischen Kirche in Deutschland und hat seinen Sitz in Aachen. Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützte es seit 1958 rund 106.000 Projekte in Asien, Afrika, Ozeanien und Lateinamerika. Misereor unterstützt Menschen dort, wo die Armut am größten ist und setzt sich dafür ein, dass sie ihre Rechte einfordern können.