WJT-Reiseblog

Reisefazit - Herzlich, witzig, gastfreundlich und spirituell

Nun sind wir wieder zuhause in Deutschland. Wir sind alle sehr Dankbar diese wunderbare Erfahrung des Weltjugendtags in Panama gemacht haben zu können.

In den letzten drei Wochen haben wir vieles erlebt und haben viele interessante lustige und spirituelle Momente erlebt. Wir haben neue Leute kennengelernt und wurden von fremden in ihre Familien aufgenommen.

Unsere Gruppe hat in dieser Zeit viele Highlights erlebt: Die herzliche Aufnahme in unsere Gastpfarrei in Colon sowie das Tanzen und Singen mit den Panameños und anderen Nationen. Die witzigen Busfahrten, vor allem mit den Menschen aus Madagaskar, die uns ihre Musik und ihre freudige Art näher gebracht haben. Witzige und notwendige Wasserschlachten, um die Hitze zu ertragen und leckeres Essen wie die „patacones“. Bei manch einer Gastfamilie hatte man das Gefühl sie wollen, dass wir schwerer nach Hause kommen mit den Mengen an Essen, die wir bekommen haben und trotzdem sind wir Ihnen unheimlich dankbar für die herzliche Art mit der sie uns aufgenommen haben.
Auch für die witzigen und schöne Momente als Gruppe sind wir sehr Dankbar wie beim Einüben bayrischer Tänze oder den Andachten am Strand.

Natürlich war auch die Begegnung mit dem Papst ein großes Highlight. Es herrschte eine ganz besondere Stimmung bei den Veranstaltungen mit dem Papst und den Begegnungen verschiedener Nationen im Glauben. Diese vielen Menschen, die bei der Vigil oder beim Gottesdienst gemeinsam mit Jesus und dem Papst feierten und was für eine Stille herrschen kann wenn hunderttausende Menschen zusammen beten, war sehr beeindruckend.

Wir bringen diese ganzen besonderen Momente mit uns mit, teilen Sie mit unseren Mitmenschen und schauen freudig auf sie zurück.


2. Februar - Panama erleben - Panama Kanal

Morgenstund‘ hat Gold im Mund!: Pünktlich um 5 Uhr (deutscher Zeit!) haben wir uns auf den Weg zum Panama-Kanal gemacht. Über drei Schleusen wurden wir bis auf das höchste Niveau des Kanals geschleust und konnten so die Hälfte des Kanals durchqueren. Die Größe der Schiffe war beeindruckend, aber auch die Tatsache, dass dieser Kanal die Welt verbindet.

Zurück in Panama-Stadt feierten dann auch wir Mariä Lichtmess. Ungewohnt bei 30 Grad, strahlendem Sonnenschein und Blick auf den Pool; letztlich geht es aber auch hier darum, dass Christus unsere Herzen heller machen möchte.

Den Tag und unsere Reise haben wir in einer Taco-Bar beschlossen, bevor uns morgen Früh die ersten Menschen in Richtung Ecuador verlassen und sich dann auch der Rest auf die Rückreise in die Heimat begibt.


1. Februar - Panama erleben - Panama City

Jugendpfarrer Andreas Spöttl berichtet:

Wir haben uns von unserer Insel verabschiedet und sind inzwischen wieder in Panama City. Hier genießen wir den Luxus von fließend Wasser, Klimaanlage und Verstellbarkeit der Duschwassertemperatur, ein Luxus, von dem viele von uns schon seit Wochen träumen.

Nachmittags waren wir dann in der Stadt unterwegs, um letzte Besorgungen zu tätigen. Dabei konnten wir die Stadt ganz anders erleben, als sie noch während des Weltjugendtags war.

Manch einer hat uns noch als Pilger erkannt und gegrüßt, jedoch fehlten die Massen an Menschen auf den Straßen, die mit ihren Fahnen herumliefen und ihre Lieder gesungen haben. Morgen geht es für uns schon um fünf Uhr morgens los, um vormittags ein Stück des Panamakanals zu erkunden.

31. Januar - Panama erleben - San Blas Inseln

Heute genossen wir den letzten Tag auf der Insel und haben Hummer gegessen, in der Sonne entspannt und nach Seesternen getaucht. Sowohl Trinkwasser als auch Wasser zum Duschen wurde auf unserer Insel knapp, doch dafür kam heute auch einmal Wasser von oben, in Form von Regen. Morgen geht es dann wieder auf's Festland, nach Panama City, wo wir die letzten Tage unserer Reise verbringen werden.

Der heutige Rückblick beschäftigte sich mit dem Weltjugendtag selbst, mit seinem Motto und den Erfahrungen, die für unseren Glauben wichtig sind. „Siehe ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe, wie du es gesagt hast“ ist für viele von uns ein bewundernswertes Wort Marias, bleibt aber auch herausfordernd.

Wir nehmen viele gute Eindrücke mit: Gastfreundschaft, eine junge, weltumspannende Kirche, Begegnungen mit Menschen, die wir ins Herz geschlossen haben.


30. Januar - Panama erleben - San Blas Inseln

Jetzt können wir die Zeit nutzen, um die erlebten Ereignisse zu reflektieren. Wir waren heute auf unserer und einer weiteren Insel unterwegs. 

Am meisten hat uns die unglaubliche Gastfreundschaft, Offenheit und Herzlichkeit beeindruckt, mit der wir hier aufgenommen wurden. Die Panameños sind außerdem Meister in kreativen Problemlösungen und Spontanität. Ganz nach dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht. Manche Gastfamilien hatten zum Beispiel erst an unserem Ankunftstag erfahren, dass sie auch Pilger aufnehmen sollen, doch das war alles kein Problem.

Gleichzeitig sind die Panameños eher unflexibel und aus unserer Sicht „ineffizient“ was Programmdurchführung angeht. Hier zulande wird alles der Reihe nach erledigt, weswegen es für uns oft zu langen Wartezeiten kam.

Bei allen unseren Begegnungen, egal aus welchen Ländern, gab es immer eine Möglichkeit zu kommunizieren. Auch wenn keine gemeinsame Sprache vorhanden war, man konnte sich über andere Kommunikationskanäle verständigen.

Unterschiedliche Ansichten

Hier in Panama ist der Umweltschutzgedanke auf jeden Fall Thema, wird aber aus unserer Sicht sehr wenig umgesetzt. Wir hörten in unserer Gastpfarrei, dass wir den Müll trennen sollten, jedoch wurde in den Gastfamilien alles in einen Müllsack geworfen und in manchen sogar täglich von Plastikgeschirr gegessen.

Wir kamen mit sehr vielen verschiedenen Menschen und Kulturen in Berührung. Dabei stellten wir fest, dass dass manche Themen, die uns beschäftigen, wie Homosexualität, in anderen Ländern noch ganz anders in den Köpfen der Menschen sind.

Trotz der kulturellen Unterschiede konnten wir auch Gemeinsamkeiten erkennen. Wir erlebten wie viele Hunderttausende Menschen aus aller Welt an das Eine glauben und diesen Glauben zusammen feiern. Es war schön mit Menschen aus dieser lebendigen und jungen Kirche gemeinsam Gottesdienst zu feiern und zu erleben, welch eine harmonische und schöne Atmosphäre auf dem Feld bei der Papstmesse war.

Wir sind sehr dankbar dafür, diese Erfahrungen gemacht zu haben und so herzlich in dieses kleine und doch abwechslungsreiche Land aufgenommen worden zu sein.

 

 

29. Januar - Panama erleben - San Blas Inseln

Eine andere der San Blas-Inseln war heute unser Ziel. Auch hier leben Kunas und wir erfuhren etwas über deren Kultur, beispielsweise über ihre Oberhäupter, Bräuche und Lebensart.

In den letzten Jahrzehnten kamen viele Touristen, die sie besuchten und viele Fotos machten, deshalb lassen sie sich inzwischen nicht mehr gerne fotografieren. Aber mit ihrem Einverständnis konnten wir dennoch einige Aufnahmen machen.

Den Tag beendeten wir mit einer gemeinsamen Messe am Strand.


28. Januar - Nach dem WJT Weiterreise zu den San Blas Inseln

Der Weltjugendtag ist vorbei, doch unsere Reise noch nicht.

Wir sind die nächsten Tage in der Karibik auf einer der paradiesischen San Blas Inseln. Wir werden die Zeit nutzen, um das Erlebte nachklingen zu lassen und natürlich zu entspannen.

Nach einer abenteuerlichen Fahrt mit Pick-ups und einer „erfrischenden“ Fahrt mit Booten durch das Reservat der Kunas (indigenes Volk) kamen wir auf einer Insel an, die die nächsten Tage unser Zuhause sein wird.

An diesem wunderschönen Strand dankten wir bei einer gemeinsamen Andacht Gott für die schöne Zeit, für die Begegnungen, die Erfahrungen auf diesem Weltjugendtag und alle schönen Momente, die wir erlebten. Zugleich brachten wir auch unsere Anliegen vor ihn.

 

 

27. Januar - Weltjugendtag in Panama City

Nach einer sehr kurzen Nacht, in der viel um uns herum gefeiert wurde, begann der Sonntag auf dem "Campo San Juan Pablo II" um sechs Uhr morgens - wie auch auch anders - mit Musik und Tanz!

Wir feierten gemeinsam mit Tausenden jungen Menschen aus aller Welt und Papst Franziskus den Abschlussgottesdienst des Weltjugendtags in Panama.

Die Hitze, bereits am frühen Morgen, machte uns zu schaffen und dennoch gehen wir mit voller Hoffnung aus dem Gottesdienst. Wir können aus unseren Erfahrungen hier am Weltjugendtag vieles mit nach Hause nehmen und die Welt vielleicht ein bisschen besser machen. Wie der Papst in der Predigt so schön sagte: "Wir sind nicht nur die Zukunft der Kirche und der Welt sondern auch die Gegenwart", also können wir heute schon anfangen etwas zu bewegen!

Und natürlich freuen wir uns auf den nächsten Weltjugendtag 2022 in Portugal!

Nach dem langen Rückmarsch kamen wir wieder bei unseren Gastfamilien an und werden den letzten Abend in Panama City gemeinsam verbringen - vermutlich mit Musik und Tanz!

Die Einladung zum nächsten Weltjugendtag steht:


26. Januar - Weltjugendtag in Panama City

Gerade geht die Vigilfeier mit Papst Franziskus zu Ende. In mehreren Glaubenszeugnissen würde uns vor Augen geführt, was es heißen kann, wie Maria „Ja“ zu Gott zu sagen: Wenn es darum geht  Kinder bedingungslos anzunehmen, sich bewusst für den Glauben zu entscheiden, ...

Im der anschließenden Ansprache ermutigte uns der Papst, auch „Ja“ zu Gott zu sagen. Das können wir, weil Gott uns liebt!

Bewegend war für uns alle die eucharistische Anbetung, die den Abschluss der Vigil bildete: Hunderttausende Menschen und kein Mucks zu hören, sondern nur die Atmosphäre stiller Anbetung.

Jetzt wartet eine Nacht unter dem tropischen Sternenhimmel auf uns, bevor wir morgen die Abschlussmesse des WJT 2019 mitfeiern dürfen.

25. Januar - Weltjugendtag in Panama City

Andreas Kandler berichtet aus Panama:

Das Foto vor dem Schriftzug "Panama" beschreibt die Stimmung in Panama sehr gut: Es ist bunt und Mūnchen -Freising ist mittendrin. Bei schōnstem Wetter (ca. 30 Grad) trifft sich die ganze Welt hier in Panama City, vereint im Glauben und in einer Kirche.

Die Panameños sind total happy, dass wir sie besuchen und tun alles, damit es uns gut geht und wir sicher sind. Dies gelingt ihnen absolut! Wie viele Pilger sich gerade hier aufhalten, ist nicht ganz klar, da die Menschen aus ganz Panama alles versuchen, um hierher zu kommen. Sie wollen, vereint mit der Welt und dem Papst, ein riesiges Glaubensfest feiern, denn sie wissen, dass dies wahrscheinlich einmalig für Panama sein wird.

Wenn wir durch die Straßen ziehen, kommen wir immer wieder mit anderen Pilgern ins Gespräch und bekommen Einblicke in ihre Lebenswelt. Besonders viele Pilger sind aus El Salvador angereist, um ihren Nationalheiligen Oscar Romero zu feiern. Die Pilger aus Venezuela berichten uns von der schwierigen Lage in ihrer Heimat.

Teile der Gruppe genoßen den Ausblick ūber Panama City vom Cerro Ancón, den sie nach schweißtreibenden Aufstieg erreichten.

Am Abend beteten die Pilger den Kreuzweg mit Papst Franziskus.

Andreas Spöttl berichtet vom Kreuzweg:

Am Freitag Abend beteten wir mit Papst Franziskus an der Cinta Costera den Kreuzweg. Dabei haben wir das Denken an das Leiden und den Tod Jesu mit den Herausforderungen der Menschen im heutigen Mittelamerika verbunden.

Mit Guatemala wurde an die Unterdrückung indigenen Völker erinnert, mit Costa Rica an die Ausbeutung der Umwelt, mit der Dominikanischen Republik an mangelnde Gleichberechtigung von Frauen. 14 Länder gestalteten je eine Station, um die vielfältigen Nöte der Menschen in Mittelamerika, aber auch der ganzen Welt vor Gott zu bringen.

Am Ende stand jedoch die Hoffnung: vom Kreuz zum Licht. Bei Jesus folgte auf das Kreuz die Auferstehung und auch wir Menschen heute dürfen darauf hoffen, dass all die Herausforderungen dieser Zeit nicht das Ende sind. Beim Weltjugendtag lässt sich diese Zuversicht immer wieder spüren. Hier ist das Kreuz wirklich Zeichen des Lebens.


24. Januar - Weltjugendtag in Panama City

Das heutige Programm hatte neben der Katechese noch weitere Aktivitäten, wie den Besuch des Parque Omar mit einer Berufungsmesse, Konzerten und der originalen Fatima aus Portugal. Einige von uns besichtigten das Don Bosco Museum, das erst vor ein paar Tagen eröffnete, und die Karmelitenkirche Iglesia Del Carmen.

Das absolute Highlight war das Papstwillkommen. Der Papst fuhr an der Cinta Costera entlang, dem Gelände an dem das ganze Willkommen stattfand, und so konnten auch wir einen Blick auf ihn erhaschen. Der Papst ist angekommen! Und wir sind dabei!

Der Abend endete mit einem gemütlichen Ausklang.


23. Januar - Weltjugendtag in Panama City

Heute begann der Tag mit einer Katechese zusammen mit anderen deutschen Pilgern. Weihbischof Wübbe sprach über das Thema „hier bin ich“ und seiner Berufung.

Am Nachmittag teilten wir uns auf. Zum einen waren wir beim "Youth Hearing" von BDKJ und Adveniat, bei dem über Probleme in Panama gesprochen wurde, z.B. über die Diskriminierung von indigenen Frauen. Andere schauten sich im Parque Omar um und wieder andere vertrieben sich die Zeit mit Sightseeing.

Man trifft immer wieder auf bekannte Gesichter aus der letzten Woche bei den Tagen der Begegnung! Und natürlich Pilger aus Deutschland! Besonders freuen wir uns, dass wir die Gruppe aus Ebersberg immer wieder mit uns unterwegs ist.


22. Januar - Weltjugendtag in Panama City

Nach dem gestrigen Tag in den neuen Gastfamilien, war heute unser erster ganzer Tag in Panama City. Unsere Pfarrei organisierte eine Veranstaltung, in der sich die Gruppen vorstellten.

In dere Innenstadt stürzten wir uns ins Weltjugendtags-Geschehen: Überall auf den sowieso schon vollen Straßen Panamas sind Pilger unterwegs. Von den Einheimischen hört man, dass es sonst schon immer Stau gibt und alles voll ist in der Stadt. Ich denke die Pilgermassen, die einfach über die Straße gehen, machen die Situation nicht einfacher. Dennoch lassen sich die Bewohner davon die Stimmung nicht verderben und rufen einem Willkommensgrüße entgegen! Man hört aus allen Ecken Gesang in den verschiedensten Sprachen und es ist eine Superstimmung.

Beim Eröffnungsgottesdienst konnten wir die große Masse an Jugendlichen, die in der Stadt sind, auf einem Fleck, an der wunderschönen Küste sehen!

Um etwas zu Essen zu bekommen oder aus der Stadt mit der U-Bahn wieder heraus zu kommen, braucht man allerdings sehr viel Geduld, da das mit längeren Wartezeiten verbunden ist. Aber davon ließen wir uns die Stimmung nicht vermiesen und genossen abends noch die Stimmung in der Stadt.


21. Januar - Tage in der Diözese Colón - Kuna Yala

Fazit der Tage in den Diözesen

Wir hatten eine wundervolle Woche in der Pfarrei Virgen de Lourdes in Colòn.

Der anfängliche Jubel über unsere Ankunft hielt bis zum tränenreichen Abschied von unseren Gastfamilien und neuen Freunden an. In dieser Woche hatten wir die Möglichkeit, einen tiefen Einblick in die einfache und herzliche Lebensweise der Gastgeber zu bekommen. Die ganze Woche begleiteten uns viele engagierte und liebenswerte „voluntarios“ (Freiwillige) und die Brüder der Gemeinschaft hier vor Ort in Colòn.

Katechese, Anbetungen, tägliche Messfeier und Rosenkranz gaben uns die Möglichkeit, mit den Einheimischen und vielen Gästen aus aller Welt den Glauben zu teilen. Unter anderem verbrachten wir die Woche mit Menschen aus: El Salvador, Venezuela, Madagaskar, Russland, Polen, Brasilien, Uganda, Tansania, Argentinien, Kuba,...

Wir freuen uns auf weitere Begegnungen in der nächsten Woche!


20. Januar - Tage in der Diözese Colón - Kuna Yala

Den letzten Tag unserer "Tage der Begegnung" verbrachten wir mit unseren Gastfamilien. Wir teilten Zeit mit den Menschen, die uns so herzlich aufnahmen und bei denen wir uns wie ein Familienmitglied fühlten. Oben sind ein paar "Schnappschüsse" dieses Ausklangs zu sehen.

Jetzt geht's nach Panama City!

19. Januar - Tage in der Diözese Colón - Kuna Yala

Heute kamen ca. 10.000 Pilger zusammen, die alle in der Diözese Colón untergebracht sind. Das Bistum hat für die Tage der Begegung die meisten Pilger im ganzen Land aufgenommen.

Beim diözesanen Tag gab es wieder die Möglichkeit mit anderen Kulturen in Kontakt zu kommen. Wie unterschiedlich wir sind, zeigte sich durch landestypische Kleidung und die vielen Fahnen deutlich. Die Pilger feierten zusammen einen Gottesdienst und es gab eine Parade in der jede teilnehmende Nation vertreten war.

Ständig werden wir hier mit neuen Eindrücken konfrontiert, die verarbeitet werden wollen. Es ist kaum zu glauben, dass erst eine Woche vergangen ist!


18. Januar - Tage in der Diözese Colón - Kuna Yala

Am Vormittag besuchten wir kranke Menschen aus der Pfarrei und beteten mit ihnen.

Es war interessant in die Häuser der Einwohner zu kommen und zu sehen wie sie wohnen. Die Mitglieder aus unserer Gruppe sind in sehr unterschiedlichen Häusern und Familien untergebracht. Dabei merkt man auch soziale Unterschiede. Diese machen sich bemerkbar in Dingen zum Beispiel ob die Familie eine Klimaanlage hat oder nicht. Auch in welcher Gegend sie wohnen spielt dabei eine Rolle - in einer Gated Community oder in einem Haus, das nur erreicht werden kann, wenn man durch die Natur den Hügel mithilfe von Stufen hinunter geht. So oder so, das Leben ist hier anders als in Deutschland.

Unterschiede zum Leben in Deutschland hat man auch nachmittags sehen können bei einem Festival, in dem die verschiedenen Nationen ihr Land vorstellten und einen typischen Tanz aus ihrem Land vorführten. Wir haben uns mit einem bayerischen Tanz und Schuhplattln vorgestellt.

Im Anschluss gab es eine große, gemeinsame Feier, die mit einem schönen Feuerwerk endete. Man merkt, dass sich die Gastgeber sehr freuen uns hier zu haben und alles dafür tun, damit wir eine gute Zeit haben!


17. Januar - Tage in der Diözese Colón - Kuna Yala

Heute waren wir in Portobelo und haben etwas über die Geschichte Panamas erfahren und uns Ruinen angeschaut, die aus dem 17. Jahrhundert stammen.

Egal was auf dem Programm steht, wir werden immer gut versorgt. Typisch für hier ist Reis mit Hühnchen oder einem anderen Fleisch. Dieses wird uns in Styroportellern serviert.

Den Einheimischen ist schon bewusst, dass das nicht sehr umweltschonend ist, doch sie versuchen ihr möglichstes, um den Schaden an der Umwelt so gering wie möglich zu halten. Deshalb haben wir Tipps bekommen, wie wir mithelfen können, in Panama Ressourcen zu schonen: Müll trennen, Wasserhahn abdrehen usw. Sicher retten wir damit allein nicht die Welt, aber vielleicht ist es ein Anfang.

Aus dem Dekanat Ebersberg ist eine Gruppe mit vier Jugendlichen ebenfalls beim Weltjugendtag. Sie sind bei den "Tagen der Begegnung" in der Diözese in San Isidro (Costa Rica) angekommen und herzlich begrüßt worden.

"Wir freuen uns schon auf die kommenden Tage der Begegnung, die wir mit verschiedenen Ausflügen und in Gastfamilien verbringen werden", berichtet Marco Gnacy aus Costa Rica.


16. Januar - Tage in der Diözese Colón - Kuna Yala

Zusammen mit der Gruppe aus Würzburg, die auch in unserer Gastpfarrei ist, haben wir den Gottesdienst musikalisch gestaltet und den anderen Pilgern unsere Musik gezeigt. Wir bewegten außerhalb unserer Gemeinde, indem wir uns weitere Kirchen und Kapellen aus der Gegend angeschaut haben. Die Bewohner haben sich schon seit zwei Jahren auf unser Ankommen vorbereitet: Kinder einer Grundschule haben jeden Monat für uns gebetet und für jeden der ca. 250 Pilger, die unsere Gastpfarrei aufgenommen hat, ein gerahmtes Bild gemalt und gebastelt!


15. Januar - Tage in der Diözese Colón - Kuna Yala

In unserer Gastpfarrei wird jeder Gottesdienst sofort zur Party! Sowohl die Gastgeber als auch die Gäste aus Südamerika und Madagaskar lassen sich keine Gelegenheit entgehen um zu singen, trommeln und zu tanzen. Beim Einstudieren unserer Lieder für die morgige Messe, haben wir spüren können, wie auch wir für andere „exotisch“ wirken können.


14. Januar - Tage in der Diözese Colón - Kuna Yala

Bei den Tagen der Begegnung in Colón sind wir hier sehr beschäftigt. Bereits um sieben Uhr geht es los. Wir haben den Tag in unserer Gastpfarrei verbracht und es kam schon zum ersten kulturellen Austausch. Überall war super Stimmung und es wurde viel getanzt und gesungen.


13. Januar - Ankunft in Panama

Foto: Anni Reisenegger

Nach einem sehr langen Tag sind wir endlich in unseren Gastfamilien. Wir wurden mit Gesang und Tanz sehr herzlich begrüßt!

13. Januar - Los geht's!

Foto: Anni Reisenegger

Morgens um 5 Uhr war Treffpunkt am Münchner Flughafen. Aufbruch zum WJT nach Panama. Eine lange Anreise steht bevor: München - Amsterdam - Panama City. Wie man sieht ist die Stimmung trotz Morgenmüdigkeit super!

Anni Reisenegger schreibt uns aus dem Flugzeug: Es geht endlich los! Unsere Gruppe sitzt schon im Flieger und startet gleich Richtung Panama! In den nächsten drei Wochen werden wir viele Erfahrungen sammeln und Leuten aus aller Welt begegnen. Wir sind gespannt was uns erwartet!



Simone und Andreas im BR Interview

Simone und Andreas haben im Radio-Interview im Bayerischen Rundfunk erzählt, auf was sie sich beim Weltjugendtag freuen.

BR-Podcast (ab 19:05 Minuten)