WJT-Reiseblog

21. Januar - Tage in der Diözese Colón - Kuna Yala

Fazit der Tage in den Diözesen

Wir hatten eine wundervolle Woche in der Pfarrei Virgen de Lourdes in Colon. Der anfängliche Jubel über unsere Ankunft hielt bis zum tränenreichen Abschied von unseren Gastfamilien und neuen Freunden an. In dieser Woche hatten wir die Möglichkeit einen tiefen Einblick in die einfache und herzliche Lebensweise der Gastgeber zu bekommen. Begleitet wurden wir die ganze Woche von vielen engagierten und liebenswerten „voluntarios“ (Freiwillige) und von den Brüdern der Gemeinschaft hier vor Ort in Colon. Katechese, Anbetungen, tägliche Messfeier und Rosenkranz gaben uns die Möglichkeit mit den Einheimischen und vielen Gästen aus aller Welt den Glauben zu teilen. Unter anderem verbrachten wir die Woche mit: El Salvador, Venezuela, Madagaskar, Russland, Polen, Brasilien, Uganda, Tansania, Argentinien, Kuba,... Wir freuen uns auf weitere Begegnungen in der nächsten Woche!


20. Januar - Tage in der Diözese Colón - Kuna Yala

Den letzten Tag unserer "Tage der Begegnung" verbrachten wir mit unseren Gastfamilien. Wir teilten Zeit mit den Menschen, die uns so herzlich aufnahmen und bei denen wir uns wie ein Familienmitglied fühlten. Oben sind ein paar "Schnappschüsse" dieses Ausklangs zu sehen.

Jetzt geht's nach Panama City!

19. Januar - Tage in der Diözese Colón - Kuna Yala

Heute kamen ca. 10.000 Pilger zusammen, die alle in der Diözese Colón untergebracht sind. Das Bistum hat für die Tage der Begegung die meisten Pilger im ganzen Land aufgenommen.

Beim diözesanen Tag gab es wieder die Möglichkeit mit anderen Kulturen in Kontakt zu kommen. Wie unterschiedlich wir sind, zeigte sich durch landestypische Kleidung und die vielen Fahnen deutlich. Die Pilger feierten zusammen einen Gottesdienst und es gab eine Parade in der jede teilnehmende Nation vertreten war.

Ständig werden wir hier mit neuen Eindrücken konfrontiert, die verarbeitet werden wollen. Es ist kaum zu glauben, dass erst eine Woche vergangen ist!


18. Januar - Tage in der Diözese Colón - Kuna Yala

Am Vormittag besuchten wir kranke Menschen aus der Pfarrei und beteten mit ihnen.

Es war interessant in die Häuser der Einwohner zu kommen und zu sehen wie sie wohnen. Die Mitglieder aus unserer Gruppe sind in sehr unterschiedlichen Häusern und Familien untergebracht. Dabei merkt man auch soziale Unterschiede. Diese machen sich bemerkbar in Dingen zum Beispiel ob die Familie eine Klimaanlage hat oder nicht. Auch in welcher Gegend sie wohnen spielt dabei eine Rolle - in einer Gated Community oder in einem Haus, das nur erreicht werden kann, wenn man durch die Natur den Hügel mithilfe von Stufen hinunter geht. So oder so, das Leben ist hier anders als in Deutschland.

Unterschiede zum Leben in Deutschland hat man auch nachmittags sehen können bei einem Festival, in dem die verschiedenen Nationen ihr Land vorstellten und einen typischen Tanz aus ihrem Land vorführten. Wir haben uns mit einem bayerischen Tanz und Schuhplattln vorgestellt.

Im Anschluss gab es eine große, gemeinsame Feier, die mit einem schönen Feuerwerk endete. Man merkt, dass sich die Gastgeber sehr freuen uns hier zu haben und alles dafür tun, damit wir eine gute Zeit haben!


17. Januar - Tage in der Diözese Colón - Kuna Yala

Heute waren wir in Portobelo und haben etwas über die Geschichte Panamas erfahren und uns Ruinen angeschaut, die aus dem 17. Jahrhundert stammen.

Egal was auf dem Programm steht, wir werden immer gut versorgt. Typisch für hier ist Reis mit Hühnchen oder einem anderen Fleisch. Dieses wird uns in Styroportellern serviert.

Den Einheimischen ist schon bewusst, dass das nicht sehr umweltschonend ist, doch sie versuchen ihr möglichstes, um den Schaden an der Umwelt so gering wie möglich zu halten. Deshalb haben wir Tipps bekommen, wie wir mithelfen können, in Panama Ressourcen zu schonen: Müll trennen, Wasserhahn abdrehen usw. Sicher retten wir damit allein nicht die Welt, aber vielleicht ist es ein Anfang.

Aus dem Dekanat Ebersberg ist eine Gruppe mit vier Jugendlichen ebenfalls beim Weltjugendtag. Sie sind bei den "Tagen der Begegnung" in der Diözese in San Isidro (Costa Rica) angekommen und herzlich begrüßt worden.

"Wir freuen uns schon auf die kommenden Tage der Begegnung, die wir mit verschiedenen Ausflügen und in Gastfamilien verbringen werden", berichtet Marco Gnacy aus Costa Rica.


16. Januar - Tage in der Diözese Colón - Kuna Yala

Zusammen mit der Gruppe aus Würzburg, die auch in unserer Gastpfarrei ist, haben wir den Gottesdienst musikalisch gestaltet und den anderen Pilgern unsere Musik gezeigt. Wir bewegten außerhalb unserer Gemeinde, indem wir uns weitere Kirchen und Kapellen aus der Gegend angeschaut haben. Die Bewohner haben sich schon seit zwei Jahren auf unser Ankommen vorbereitet: Kinder einer Grundschule haben jeden Monat für uns gebetet und für jeden der ca. 250 Pilger, die unsere Gastpfarrei aufgenommen hat, ein gerahmtes Bild gemalt und gebastelt!


15. Januar - Tage in der Diözese Colón - Kuna Yala

In unserer Gastpfarrei wird jeder Gottesdienst sofort zur Party! Sowohl die Gastgeber als auch die Gäste aus Südamerika und Madagaskar lassen sich keine Gelegenheit entgehen um zu singen, trommeln und zu tanzen. Beim Einstudieren unserer Lieder für die morgige Messe, haben wir spüren können, wie auch wir für andere „exotisch“ wirken können.


14. Januar - Tage in der Diözese Colón - Kuna Yala

Bei den Tagen der Begegnung in Colón sind wir hier sehr beschäftigt. Bereits um sieben Uhr geht es los. Wir haben den Tag in unserer Gastpfarrei verbracht und es kam schon zum ersten kulturellen Austausch. Überall war super Stimmung und es wurde viel getanzt und gesungen.


13. Januar - Ankunft in Panama

Foto: Anni Reisenegger

Nach einem sehr langen Tag sind wir endlich in unseren Gastfamilien. Wir wurden mit Gesang und Tanz sehr herzlich begrüßt!

13. Januar - Los geht's!

Foto: Anni Reisenegger

Morgens um 5 Uhr war Treffpunkt am Münchner Flughafen. Aufbruch zum WJT nach Panama. Eine lange Anreise steht bevor: München - Amsterdam - Panama City. Wie man sieht ist die Stimmung trotz Morgenmüdigkeit super!

Anni Reisenegger schreibt uns aus dem Flugzeug: Es geht endlich los! Unsere Gruppe sitzt schon im Flieger und startet gleich Richtung Panama! In den nächsten drei Wochen werden wir viele Erfahrungen sammeln und Leuten aus aller Welt begegnen. Wir sind gespannt was uns erwartet!



Simone und Andreas im BR Interview

Simone und Andreas haben im Radio-Interview im Bayerischen Rundfunk erzählt, auf was sie sich beim Weltjugendtag freuen.

BR-Podcast (ab 19:05 Minuten)