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Wer sehnt sich nicht nach Zukunft?

… denn ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ (Jeremia 29, 11)

Zukunft – ein viel benutztes Wort, aktuell lautstark eingefordert vor allem von der jüngeren Generation und unterstützt von vielen: Fridays for Future – Parents for Future – Scientists for Future – Churches for Future – …

Wer sehnt sich nicht nach Zukunft?

Für unsere Erde und alle Geschöpfe, die darauf leben.
Für die Menschen aller Ethnien und Nationen.
Für mich persönlich.

Angesichts der zunehmenden Herausforderungen unserer Zeit und deren Komplexität fällt es manchmal schwer, an eine (rosige) Zukunft zu glauben.

Wie tröstlich, dass uns in der Adventszeit Hoffnung gemacht wird auf eine lichtvolle Zukunft. Der unbegreifliche Gott will uns so nahe sein, dass er sich ganz klein macht, in unsere Mitte kommt und einer von uns wird. Jesus ist als neugeborenes Kind auf Hilfe angewiesen, muss umsorgt und genährt werden, um überleben zu können, ist Widrigkeiten ausgesetzt. Wie ein Samenkorn gehütet und gepflegt werden muss, damit es wurzeln, wachsen und Frucht bringen kann.

Gott gibt sich auch in unsere Hände. Er vertraut sich uns an und vertraut auf unsere Sorge und Pflege, so dass er in uns Mensch werden und durch uns ans Licht kommen kann. Mit ihm liegt die Zukunft in unserer Hand.

Ist das nicht Grund zur Hoffnung? … Auf eine grandiose Zukunft!

Sr. Beate Krug
Umweltbeauftragte der Oberzeller Franziskanerinnen

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