BDKJ fordert Unterstützung

Datum: 20.10.2019

München/Josefstal, 20. Oktober 2019 – Bei der Herbst-Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese München und Freising am 19. und 20. Oktober 2019 ging es für rund 60 Delegierte intensiv um die Rahmenbedingungen kirchlicher Jugendarbeit. Zur Bewältigung steigender Belastung im Ehrenamt, durch rechtliche Fragen und Anforderungen, brauchen

junge Menschen konkrete Unterstützung. Die BDKJ Diözesanversammlung verlangte daher von staatlicher und kirchlicher Seite professionelle Beratung und Hilfestellung bereitzustellen.

Der BDKJ München und Freising wählte mit Marco Gnacy (26) einen ehrenamtlichen Diözesanvorstand, der den bisherigen, aus vier Personen bestehenden, Diözesanvorstand ergänzt. Neu wählten die Delegierten auch den Diözesanausschuss, dem jetzt erstmals Martin Hepburn und Veronika Vogl angehören, wiedergewählt wurden Magdalena Poruba, Barbara Purschke und Philipp Wittershagen.

Entsprechend dem Motto der Versammlung „Jugendverbände for Future“ bezog der Diözesanvorstand positiv Stellung zu den Aktivitäten der „Fridays For Future“ Bewegung. Vorgestellt wurde der „Große Weltenretter“, eine Zusammenstellung von Tipps zu nachhaltiger Bildung, Ernährung und Veranstaltungsdurchführung. Bei einer stimmungsvollen „Future-Party“ zeigten sich die Delegierten fantasievoll und kreativ. 

Die Beschlüsse der Herbst-Diözesanversammlung betrafen neben der Forderung zur Entlastung der kirchlichen Jugendverbandsarbeit u.a. die Planung einer Begegnung mit Jugendlichen aus dem Partnerland Ecuador, die das Erzbistum 2021 besuchen werden. Außerdem ging es um die Strukturen und Arbeitsweisen im BDKJ München und Freising.

 

Die BDKJ Frühjahrs-Diözesanversammlung 2020 ist für 7. und 8. März vorgesehen.