IJB Dachau 2019 - Jugend gegen Rassismus

Datum: 10.07.2019

München/Dachau, 10. Juli 2019 – Die 37. Internationale Jugendbegegnung Dachau (IJB) findet vom 27. Juli bis 9. August 2019 mit Jugendlichen aus aller Welt statt. Erstmals werden acht IJB-Workshops der Jugendbegegnung für die Öffentlichkeit geöffnet. Alle Interessierten sind zudem zum Internationalen Fest der Begegnung, dem interreligiöse Gebet der Hoffnung,

in das Zeitzeugencafé und zum Podiumsgespräch „Die Nachfahren der Täter“ eingeladen.   „Wir freuen uns, dass wir die IJB Dachau in diesem Jahr weiter öffnen können und sind schon gespannt, wer an unseren Workshops teilnehmen wird“, erklärt Stefanie Steinbauer, organisatorische Leiterin der Internationalen Jugendbegegnung und Vertreterin der Trägerorganisation Kreisjugendring Dachau. Die in englischer Sprache stattfindenden, drei mehrtägigen und fünf eintägigen Workshops umfassen u.a. einen Georg Scherer Graffiti-Workshop, haben den Titel #HateIsNotAnOption und beschäftigen sich mit der „Rhetorik der Ausgrenzung“. Anmeldung für diese Workshops ist bis 29. Juli 2019 unter jugendbegegnung-dachau.de/ijb-dachau/oeffentliche-workshops möglich.

erinnern – begegnen – verstehen – Zukunft gestalten

Bei der Internationalen Jugendbegegnung Dachau (IJB) treffen sich junge Leute im Alter von 16 bis 26 Jahren unter dem Motto „erinnern, begegnen, verstehen, Zukunft gestalten“. Bei Exkursionen und in Workshops beschäftigen sie sich mit der Geschichte des Konzentrationslagers Dachau, dem Nationalsozialismus sowie historischen und gegenwärtigen Formen von Rassismus und Antisemitismus, Ausgrenzung und Diskriminierung.

„Ein aktueller politischer Bezug sind der zunehmende Rechtsextremismus und die Gewaltbereitschaft, die wir heute erleben. Wir positionieren uns gemeinsam dagegen“, unterstreicht Stephanie von Luttitz, Diözesanvorsitzende des BDKJ München und Freising und damit Vertreterin einer der IJB-Trägerorganisationen, die Bedeutung der IJB Dachau.  

Auf dem Gelände des Max-Mannheimer-Hauses (Roßwachtstraße 15, 85221 Dachau) steht am 2. August um 19:30 Uhr eine Vorführung des Films „Line 41“ (linie41-film.net/en) plus anschließender Diskussion mit dem Hauptdarsteller Nathan Grossman statt. Ein abwechslungsreiches Programm, wird es beim Internationalen Fest der Begegnung am 3. August ab 17 Uhr geben. Von allen gemeinsam gestaltet wird das interreligiöse Gebet der Hoffnung am 4. August um 13.30 Uhr, das allen Glaubensrichtungen offensteht.  Am 4. August um 15.00 Uhr schließt sich das traditionelle „Zeitzeugencafé“ mit Zeitzeugen und Teilnehmenden in kleiner Runde bei Kaffee und Kuchen an.

Zudem laden die Träger der IJB am Abend des 4. August ab 19.30 Uhr Interessierte zu einem Podiumsgespräch mit Katrin Himmler und Niklas Frank zum Thema „Die Nachfahren der Täter – Die Wirkung des Holocaust über Generationen“. Diese Veranstaltung des Fördervereins für internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit Dachau e.V. moderiert Helmut Zeller, Redaktionsleiter der Süddeutschen Zeitung Dachau.

Hinweis an die Redaktionen:

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen die Projektleitung gerne zur Verfügung: Mobil unter 0176/73 23 54 04 oder per Mail unter: steinbauer@kjr-dachau.de