Nachhaltiges Drucken

Ideen für einen ressourcenschonenden Umgang mit Papier und Drucksachen

Nachhaltiges Drucken stellt zusammen, wie Papier und Drucksachen in der Jugendarbeit reduziert oder nachhaltiger hergestellt werden können. Liedblätter für den Jugendgottesdienst, Flyer für die nächste Großaktion, Einladungen zur Gruppenstunde – in der Jugendarbeit fallen viele Drucksachen an. Die Alternativen auf dieser Seite reduzieren den Papierkram, sparen Ressourcen und zeigen wie nachhaltiges Drucken einfach möglich ist.

Papier reduzieren

  • Auflage bzw. Stückzahl verringern.
  • Verstärkt online werben.
  • Einladungen und Informationen digital verschicken.
  • „Doppelseitig“ als Standarddruckeinstellung eingeben (zweiseitiger Druck).
  • Wenn möglich mehrere Seiten auf eine Seite drucken. (z.B. Kombination 2 auf 1 oder 4 auf 1)
  • Möglichst wenig drucken, lieber digital abspeichern.
  • Einseitig beschriebenes oder bedrucktes Papier als Skizzen- oder Schmierpapier wiederverwenden.
  • Liedblätter oder andere Vorlagen verkleinern, um sparsamer auszudrucken.
  • Bei Versand innerhalb der eigenen Organisation Materialien ohne Umschläge verschicken
  • Möglichst dünnes Papier verwenden (z.B. 65 g/m² statt 80 g/m²)

Nachhaltig selbst Drucken

  • Papier mit dem Siegel „Blauer Engel“ verwenden www.blauer-engel.de/de/produktwelt/papier-druck
  • Für alltägliche Ausdrucke oder Probedrucke die Auflösung reduzieren. Meist in den Einstellungen als minimale Druckqualität, sparsamer Druck oder Auflösung unter Qualität.
  • In der Regel in schwarz-weiß drucken und auf farbige Ausdrucke verzichten.
  • Tonerkartuschen und Tintenpatronen recyclen: Namenhafte Hersteller nehmen diese in der Regel zurück. Zudem gibt es Entsorgungsbetriebe wie z.B. www.leergedruckt.de
  • Für größere Stückzahlen besser eine Druckerei beauftragen.

Nachhaltige Druckereien wählen

Beispiele für Anbieter:

Kriterien für nachhaltige Druckereien

  • Farben: Einsatz von Farben auf Wasserbasis oder Lösungsmittel auf Pflanzenöl- statt auf Mineralölbasis.
  • Papier: 100% zertifiziertes Recyclingpapier. Damit stellt man einen geringen Ressourcenverbrauch sicher. Alternativ Papier aus zertifizierter Waldbewirtschaftung wählen. Der Fokus der Zertifizierung von FSC und PEFC liegt auf der Papierherkunft.
  • Druckereien: Der Strom stammt aus erneuerbaren Energien. Die Druckerei ist in der Region und die Drucksachen müssen nicht weit transportiert werden.
  • Klimaneutrales Drucken: Die Druckerei vermeidet den Ausstoß von CO2 und kompensiert die weiteren Emissionen. Der Versand erfolgt CO2 neutral.
  • Zertifizierung: Einen guten Überblick zu nachhaltigen Druckereien geben die Siegel:

Die Ideen für Papier und Drucksachen lassen sich einfach und sparsam umsetzen. Neben der Nachhaltigkeit lacht auch die gemeinsame Kasse.

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